6. August 2018
von Guido
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Großlockner 2018 die Zweite

Am 03.06. also vor gut zwei Monaten bin ich den Glocknerkönig mit 88,5 Kg gefahren. Ein seltsames Erlebnis, einene Wettkampf mit 10kg Übergewicht und so emotionslos zu fahren. Das Jahr nach dem Race Across America ist halt immer von großen Schwankungen geprägt, Stimmung, Form, Motivation, alles schlägt in beide Richtungen heftiger aus als normal.

Da ich durch den Sardinienurlaub wieder den Einstieg ins Rennradfahren gefunden habe, und die Auffahrten auf der Glocknerstraße mich zusätzlich etwas motiviert haben, habe ich mich doch bemüht wieder auf Normalgewicht zu kommen. Einzige Methode bestand darin, die Kalorienbilanz leicht negativ zu halten, und vor allem etwas mehr Bewegung in Form von eher lockerem Fahrradfahren zu bekommen als in den Wochen vor dem Urlaub.

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25. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Das härteste Radrennen der Welt ist zu Ende

Im laufe der Nacht und des  heutigen Tages sind die letzten Teilnehmer des Race Across America ins Ziel gekommen.

Bei den Frauen in der 50+ Klasse gewinnt Seana Hogan mit 12 Tagen 9 Stunden und 8 Minuten. Damit schlägt sie ihre Konkurrentin Kathy Roche-Wallace, mit der sie sich über die gesamte Distanz von über 3000 Meilen einen heißen Kampf geliefert hat um eine „halbe Time Station“. Gratulation an die beiden für diesen großen Kampf!

Bei den Herren hat es Valerio Zamboni geschafft und hat das Rennen noch gut innerhalb des Zeitlimits gefinished. Mit über 60 Jahren das RAAM zu finishen ist eine Wahnsinnsleistung. Respekt.

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24. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Finale

Für die männlichen Fahrer bis 59 Jahre ist das Rennen vorbei. Andres Rodriguez Soto hat es im zweiten Versuch geschafft und das RAAM gefinished. Auch Geoff Brunner hat es noch geschafft, 1:08 Stunden vor Ablauf des Zeitlimits. Gratulation.

Wie prognostiziert haben es Fumich und Mauduit nicht geschafft. Sie werden sicher durchfahren bis Annapolis, aber als DNF gewertet.

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24. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Einziger deutscher Solofahrer im Ziel!

Mittlerweile haben weitere Fahrer Annapolis erreicht. Thomas Haas gewinnt die 50+ Klasse mit einer Zeit von 11 Tagen 12 Stunden 5 Minuten.

Nur gut fünfeinhalb Stunden dahinter kommt Christoph Hanle ins Ziel. Mit 11:17:43 Tagen wird er zweiter seiner Altersklasse und belegt Gesamtrang 8.

Herzlichen Glückwunsch!

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24. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Zielankünfte, DNFs, Kampf gegen die Zeit

Gestern abend unserer Zeit sind zwei weitere Fahrer nach einem heißen Kampf um Platz 4 in Annapolis angekommen. Javier Iriberri hat in 11 Tagen 3 Stunden 56 Minuten das Ziel als Vierter erreicht und nur 2:03 h dahinter ist Michael Conti ins Ziel gekommen.

Conti lag die meiste Zeit des Rennens auf dem vierten Platz, mit viel Abstand nach vorne und hinten. Iriberri, ein Spanier der seit Anfang der 2000er hauptsächlich Brevets fähr und dreimal Paris-Brest-Paris gefahren ist, hat sich dann vor den Appalachen immer näher herangekämpt und dort schließlich zugeschlagen und den Amerikaner überholt.

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22. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Das Podium ist komplett

Ralph „Dizzy“ Diseviscourt hat souverän seinen zweiten Platz ins Ziel gefahren mit einer fantastischen Zeit von 9 Tagen 12 Stunden 33 Minuten. Herzlichen Glückwunsch!

Nicole Reist hat eben das Dock von Annapolis erreicht. Ihr dritter Gesamtrang und der Sieg bei den Frauen war nie auch nur annähernd in Gefahr, aber bei der Frage ob sie die 10-Tage-Marke reißen kann ging es um Minuten. Sie hat bis zum Schluss gekämpft und es tatsächlich geschafft. Ihre Zeit: 9 Tage 23 Stunden, 57 Minuten. Wahnsinn!

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22. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Jetzt wir es richtig hart für die Begleitcrews

Ralph Diseviscourt hat die Appalachen hinter sich gelassen und wird wohl als einziger außer Strasser unter der 10-Tage-Marke bleiben können. Er steuert auf eine Zeit von 9 Tagen und gut 12 Stunden zu. Fantastische Leistung, jetzt noch die letzten Meilen bis TS 54 überstehen und dann locker ins Dock von Annapolis „paradieren“…

Nicole Reist kämpft noch in den Appalachen, hat zwar gegen Ende hin etwas nachgelassen, aber auch sie kämpft noch um die „Sub 10“. Möglich ist das auf jeden Fall noch. Der Geschwindigkeitsrekord von Seana ist allerdings eher nicht mehr drin. Das schmälert allerdings in keiner Weise die sensationelle Leistung bis hierher, eine wirklich eindrucksvolle Vorstellung!

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22. Juni 2018
von Guido
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Ötztaler Startplatz storniert – Gedanken zum RAAM

Auch wenn ich den Glockner hochgekommen bin, und es mir seitdem beständig besser geht, so lässt mein Rücken doch einen anspruchsvollen Radmarathon wie den Ötzi noch nicht zu. Noch immer trainiere ich nur nur nach Gefühl, fahre sogar meist eher einfach nur Rad statt zu trainieren. Ein würdevolles Finish beim Ötztaler wäre da wohl in weiter Ferne.

Als mir Stefan Schlegel fast drei Monate nach dem RAAM 2014 erzählte, dass er das Rennrad seit dem Rennen nicht mehr angefasst habe, konnte ich das nicht verstehen, gerade so ein gewaltiges Erlebnis wie das Race Across America hat mich immer motiviert und das Gefühl mit so einem brutalen „Training“ im Rücken die Chance zu haben ein höheres Level zu erreichen, hat die zweifelsohne vorhandene Erschöpfung und Müdigkeit verdrängt.

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