20. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Mega Endspurt von Christoph Strasser

Nach der vorletzten Time Station hatte ich eine Finisherzeit von 8 Tagen und knapp 1 Stunde geschätzt. Aber jetzt legt Christoph Strasser nochmal alles rein.

Das Gelände gibt es her, aber es ist wirklich hart nach dreitausend Meilen und acht Tagen auf dem Rad nochmal richtig Druck auf’s Pedal zu bringen und zu halten.

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20. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Das Rennen zeigt seine Zähne

Christoph Strasser ist noch in den Appalachen. Der Kampf um die 8 Tage Marke ist hart, sehr hart. Maximale Erschöpfung und Müdigkeit am Ende des Rennens, dazu sehr steile Anstiege und Nacht. Aber die Crew macht schon mal noch einen aufgeweckten Eindruck. Mehrmals waren sie jetzt live, und man konnte sehen, dass Christoph zwar im „RAAM-Endstadium-slow-flow-Tritt“ mit niedriger Trittfrequenz pedaliert, aber auch superkonstant und immer noch mit Druck auf dem Pedal.

Ralph Diseviscourt kann die 9 Tage Marke wohl nicht reißen, fährt aber nach wie vor ein super Rennen. Als ehemaliger Tortour de Suisse Gewinner werden ihn die Appalachen nicht schrecken, es sieht nach einer niedrigen 9 Tage Zeit aus. (Danke Olli für die Berechnungen)

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19. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Strasser erreicht die Appalachen

Christoph Strasser hat die TS 46 und damit die Appalachen erreicht. Bis dorthin hat er ein Stundenmittel von 16,36 Meilen gefahren, das sind 26,3 km/h inkl. aller Pausen. Eine Megaleistung bis hierher. Und er kommt auf jeden Fall sehr nahe an die 8 Tage Marke, kann sie theoretisch sogar reißen.

Dizzy liegt auf Kurs für eine Zielankunft unter 9 Tagen und hat seine 2. Position gefestigt. Auch Nicole Reist als Gesamtdritte und Führende bei den Frauen fährt weiterhin sensationell und ist deutlich auf Kurs unter 10 Tagen. Wenn sie das Tempo halten kann, fällt der Rekord von Seana Hogan aus 1995 für das schnellste RAAM. Allerdings wird sie auf Grund der anderen Strecke ihre Zeit von 9 Tagen 4 Stunden 2 Minuten nicht unterbieten können.

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19. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Dramatisches DNF, Mauerhofer nach Unfall ausgeschieden

Das Race Across America birgt zweifelsfrei auch Risiken. Eines davon ist der Straßenverkehr. Leider hat es Thomas Mauerhofer erwischt. Er wurde von einem Auto erfasst. Er befindet sich zur Zeit im Krankenhaus, ich habe aber noch keine Information wie schlimm es wirklich ist. Sein Fahrrad ist zerstört, aber so wie es aussieht könnte er auch glimpflich davon gekommen sein. Das Team wird sicher bald mehr Infos geben können. Jetzt steht erst mal die gute Versorgung von Thomas im Vordergrund. Ich wünsche ihm von hier alles Gute und eine schnelle Genesung!

Mauerhofer lag als Rookie auf dem dritten Platz im Gesamtklassement als er von dem Fahrzeug erwischt wurde. Er fuhr bis dahin ein tolles Rennen mit klarem Podiumskurs und einem Schnitt von über 14 Meilen.

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17. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Neue DNFs, stabiles Klassement

Nun gibt es auch zwei DNFs in der 50+ Klasse, die Christoph Hanle immer noch anführt. Auch gibt es zwei drei Fahrer, deren Schnitt gefährlich niedrig ist, so dass ein Finish innerhalb der geforderten Zeit nicht sehr wahrscheinlich ist.

Ansonsten sind die Positionen aber sehr stabil. Christoph Strasser fährt super konstant und ist mental sehr gut drauf. Seine nächste Time Station ist schon der Missisippi River, eine wichtige Marke.

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16. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – Kansas, Wind und schlechte Erinnerungen

Christoph Strasser hat mittlerweile den Halfwaypoint überschritten, er hat noch zwei Time Stations in Kansas zu absolvieren und führt mit über 200 Meilen Vorsprung.

Dahinter sortiert sich das Verfolger Trio immer mal neu. Momentan Dizzy vor Mauerhofer vor Reist. Thomas Mauerhofer sah am Wolf Creek wirklich frisch aus, und scheint sich auch in Kansas deutlich wohler zu fühlen als in der Hitze von Arizona.

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15. Juni 2018
von Guido
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RAAM 2018 – 3000er und gute Bedingungen

Nach wie vor führt Strasser das Rennen sehr souverän an. Er hat die Rocky Mountains und die TS 20 hinter sich gelassen. Nun geht es in die High Plains mit Ziel Kansas.

Die Verfolger befinden sich gerade mitten in den Rockies und müssen die höchsten Pässe des RAAM noch bezwingen. Mauerhofer als Vierter fährt in den Wolf Creek Pass, der mit 3300 Metern Höhe das „Dach des RAAM“ darstellt. Der erste von drei Dreitausendern.

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