06 Göteborg

Wetter: Sonne, Sonne, Sonne
Kein Fahrradfahren heute, nur Boot, Schiff und viel Laufen

Am liebsten wäre ich heute morgen erst mal für eine halbe Stunde auf’s Rad gestiegen, zum “Ausfahren”, aber stattdessen beschließe ich erst mal einen Stadtrundgang zu machen, denn schließlich liegen die meisten touristischen Sehenswürdigkeiten ja sehr dicht zusammen.
Mit der Straßenbahn fahre ich in die Stadt um mir als erstes die Fiskekyrka anzuschauen, die berühmte Fischhalle, die ihren Namen auf Grund ihrer Kirchenähnlichen Architektur hat. Da heute Feiertag ist, ist da natürlich nichts los und alles geschlossen.

Weiter geht’s zum Maritima, eine Ansammlung von Schiffen, die zu einem Museum verkettet wurde, besonders interessant, das U-Boot.

Leider hat die Aussichtsplattform des Hochhauses Utkiken wegen dem Feiertag geschlossen, diesen Blick vom Wahrzeichen Göteborgs hätte ich gerne genossen. Auch die sonstigen Musseen haben zu, vor allem auch das Kunstmuseum, auf das hatte ich mich wirklich gefreut. Schön im Schatten sinnierend vor dem Bild eines großen Meisters sitzen, und dabei die müden Beine sich erholen lassen…

Na egal, nachdem ich die Atmosphäre der Stadt noch etwas zu Fuß genossen habe, und durch das Einkaufscenter Nordstan geschlendert bin (das hat natürlich am Feiertag auf:-)), nehme ich an einer Kanalrundfahrt teil.

Göteborg ist mit Hilfe holländischer Baumeister Amsterdam ähnlich mit vielen Kanälen gebaut wurden, die allerdings heute größtenteils nicht mehr existieren. Aber zwei gibt es schon noch, und die Bootsfahrt, die auch durch den Hafen führt hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Mit der Straßenbahn geht’s nun ein ganzes Stück bis zur Anlegestelle der Schiffe, die in die Schären fahren. Ähnlich wie in Stockholm liegen diese Inselchen in Mengen vor der Küste Göteborgs. Sie sind unterschiedlich groß, von winzig bis “es passt ein ganzes Dorf drauf” und sind auch beliebte Ausflugsziele. Es gibt keine Rundfahrten, sondern eine Art Fährverkehr, und so kann ich meine eigene Rundfahrt machen.


Auf dem Weg zurück geht es noch zum Liseberg, ein sehr schön am Berg gelegener Vergnügungspark, dessen Achterbahnen, Riesenräder, Bühnen mit Theater und Musik usw. mich gar nicht so interessieren, sondern der 146m hohe Lisebergs Tornet. An dem kann man nämlich mit einer außenliegenden Plattform hochfahren bis auf 125m, und hat so eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt.

Blick auf Göteborg

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