24h Nürburgring – vor dem Rennen

Eine Woche hatte ich jetzt seit Kelheim um mich zu erholen. Genau 10 Minuten saß ich auf dem Rad. Indoor. Ich hatte wirklich keine Lust zum Radfahren, geschweige denn zu trainieren.

Diesmal wird mich nicht Katrin unterstützen, sondern mein Freund Peter, mit dessen Wohnmobil wir auch zum Nürburgring angereist sind. Auch meine Eltern kommen vorbei, so dass mich eine richtige Mannschaft unterstützt. Dabei bin ich nicht mal sicher ob ich nicht nach drei Runden fertig bin und wir die Grillparty einläuten (müssen). Zwei 24 Stunden Rennen innerhalb einer Woche sind schon nicht zu unterschätzen. Und es ging mir nicht nur schlecht in Kelheim, nein die Nordschleife wartet auch noch mit vielen Höhenmetern und Steigungen im zweistelligen Prozentbereich auf. Nicht unbedingt mein ideales Terrain.

Organisatorisch scheint hier am Ring alles bestens zu sein, die Abholung der Startunterlagen geht flott, die Einfahrt auf die gebuchte Parzelle im Fahrerlager war problemlos.

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Die erste Installationsfahrt auf der Grandprixstrecke macht Spaß. Der Asphalt ist etwas rauher als gedacht, bin mal gespannt wie die Nordschleife vom Belag her ist, ich gehe mal davon aus, dass es da eher keine Schlaglöcher oder Querfugen geben wird.

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Nach der Testfahrt schlendern wir noch etwas durch die „Expo“. Eine hübsche junge Dame versucht mich zu überreden das Race Around Austria zu fahren. Ich weiß nicht ob sie wirklich arglose Opfer gefunden hat, aber ich habe eine ziemlich gute Vorstellung von der potentiellen Anstrengung (oder besser Quälerei) die das bedeuten würde und lehne dankend ab.

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Dann zeigt die Eifel aber plötzlich ihr garstiges Gesicht. Dunkle Wolken ziehen auf und es beginnt zu Regnen, garniert mit heftigen Windböen. Wie gut, dass wir nicht mit dem Zelt angereist sind. Einige davon reißt es nämlich weg.

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Aber das ist natürlich genau mein gewünschtes Fritz Walter Wetter. Vielleicht habe ich doch Chancen wenigstens in die Top 20 zu fahren. Nochmals in die Top 10 zu fahren wie in Kelheim wird sehr schwierig, dafür müsste man wohl 23 Runden fahren, was über 13.000 Höhenmeter bedeuten würde. Das kann ich mir nicht vorstellen, obwohl ich erstmals dieses Jahr ungefähr Kampfgewicht habe.

Egal, jetzt erst mal erholungsschlafen und dann schauen wir morgen wie es läuft.

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