Damenrad statt Carbonrenner

Anderthalb Wochen ist der blöde Sturz jetzt her, und heute bin ich das erste mal wieder Fahrrad gefahren. Mit dem Damenrad, weil ich auf meine Fahrräder nicht draufkomme.

Herzlichen Dank an Tina für das Ausleihen!

Mein geliebtes SL3 Roubaix geht tatsächlich in den Schredder! Es gibt einen Austauschrahmen zum halben Preis im Rahmen des Crashreplacement von Specialized. Ein kleiner Trost. Lenker und Vorbau wird auch geschreddert. Die Bremsschalthebel der Di2 und ein bisschen Kleinkram sind ebenfalls beschädigt.

Das ist natürlich teuer, aber letztlich zweitrangig, ärgerlich ist vielmehr, dass ich mittlerweile fast gar nicht mehr richtig gehen kann. Der Schmerz kommt eher stechend plötzlich, so dass ich unwillkürlich seltsame Ausweichbewegungen mache. Das schadet der eleganten Austrahlung meines Ganges ungemein.

Da stehen und liegen auch nicht so toll ist, bleibt nur sitzen. Am besten auf dem Ergometer, eigentlich fühle ich mich da noch am wohlsten, so dass ich seit Sonntag jeden Abend immerhin eine halbe bis dreiviertel Stunde „fahre“ (Rekom um 120 Watt). Ich habe eh mit der Saison abgeschlossen, so kann ich mich schon mal auf das Wintertraining einstellen. Die Idee die Unfallstrecke dieses Jahr nochmal zu fahren habe ich verworfen, der Heilungsprozess braucht doch etwas länger wie ich mir das in meiner Ungeduld vorgestellt habe, und beruflich passt es auch nicht recht.

So habe ich mir das Ganze nochmal mit Google Streetview angeschaut, und bin immer wieder erstaunt, wie ich mich da so verschätzen konnte. Auch über Streeetview unterschätzt man das Gefälle bergab, während man bei Blick in die bergauf Richtung immerhin ahnen kann, dass es da recht steil ist. Die Kurve sieht überhaupt nicht eng oder so aus,  allerdings kann man auch erkennen, dass die mit sechzig nun wirklich nicht geht…

2 Kommentare

  1. Hallo Guido , wie geht es Dir ? Hast du dich von dem Sturz erholt?
    Gruß Jürgen

  2. Danke der Nachfrage, ich werde es morgen in einem Blogeintrag ein bischen ausführlicher darstellen, aber so wie es aussieht geht es wieder bergauf, und nach einigen Zweifeln zwischendurch gehe ich davon aus, dass ich nichts langfristiges davontrage.