Day 14 Namche – Lukla

Trekking Strecke: Namche – Lukla (ca. 16 km)

SpO2: 92 | Ruhepuls: 55 | Schlafdauer 5 St.

Gehzeit: ca. 6:11 Stunden
Abstieg: 1303m
Aufstieg: 824m
Max. Höhe: 3313m
Puls Schnitt/Max: 112/158

Um sieben Uhr gibt’s Frühstück. Rice Pudding und Toast mit Jam. Heute ist der letzte Trekkingtag. Die Übernachtung in Phakding will ich mir sparen, deshalb ziehen wir durch bis Lukla. Heute wird sich entscheiden ob meine Knie durchhalten. Über tausend Höhenmeter bergab muss ich gehen und dass nach dreizehn Tagen in denen ich jeden Tag (auch bergab) gegangen bin.

Dieser Teil der Strecke ist der einzige, den ich doppelt gehe, nun eben in die andere Richtung (abgesehen vom kleinen Stück ab Gorak Shep). Von Namche geht es erst mal heftig bergab. Die Sonne scheint, aber es ist noch recht kalt. In Serpentinen, Steintreppen, Sand und Sand mit Steinen marschieren wir nach unten. Nach nicht allzu langer Zeit passieren wir den Kontrollpunkt für die Trekkingpermissions und etwas später den Everest Viewing Point. Ich verabschiede mich innerlich von Nuptse, Mount Everest und Lhotse, die hier nochmal durch die Zweige blicken. Das war’s mit dem Hoch-Himalaya.

Nun geht es weiter bergab, teils recht steil und steinig, bis wir fast am Grunde der Schlucht sind. Kurz vorher geht es aber wieder bergauf und dann über eine schöne Hängebrücke. Auch danach müssen die Knie noch einiges an bergab überstehen, bis es endlich erst mal flach am Fluss entlang geht.

Von nun an bis Phakding wechselt es zwischen flach, wellig, bergauf, bergab, so dass die Strecke schön abwechslungsreich ist. Mehrmals wechseln wir die Talseite über große oder kleine Hängebrücken. Wir verlassen dabei den Sagarmatha Nationalpark, kommen an den Aussichtspunkten auf den Tham Sherku vorbei und haben dann ein schönes abwechslungsreiches Stück, hauptsächlich durch Wald vor uns.

Schließlich landen wir in Phakding in der Lodge, in der wir auf dem Hinweg übernachtet haben, um dort Lunch zu uns zu nehmen und etwas Pause zu machen.

Jetzt kommt der wirklich letzte Teil. Die Natur hier wirkt recht freundlich, obwohl leichte Bewölkung aufzieht. Es geht nochmal einiges berghoch, was mir nur recht ist. Jetzt weiß ich aber, die Knie halten durch! Es dauert dann zwar noch etwas länger als gedacht, aber schließlich ist Lukla erreicht. Das Ende des Treks! Wenn alles mit dem Flug klappt bin ich morgen wieder in Kathmandu.

Ein hartes Stück Arbeit. Aber ich habe alle meine Ziele erreicht.

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