Die Wüste lebt!

Das musste ich heute schmerzhaft erfahren. Eigentlich waren dreieinhalb Stunden Training angesagt. Aber einerseits haben mich heute die 43° C, am zweiten Tag meiner Hitzegewöhnung erst mal ziemlich niedergestreckt, so dass ich sehr spät auf‘s Rad bin. Dann war es eigentlich mit 33° schon wieder zu kalt und ich habe doch tatsächlich in meiner hitzeoptimierten Kleidung gefröstelt.

Der Seitenstreifen sah aus wie ein Schlachtfeld, vielleicht weil der Wind doch stark aufgefrischt hat, und so war es nicht ganz einfach all dem Schrott und Debris auszuweichen. Und gerade als ich die G2 Intervalle angefangen habe sticht mich irgendein fieses Insekt. Keine Ahnung was es für ein Tier war, aber der Stich war sehr schmerzhaft. Vielleicht ein Killerinsekt, das sich normalerweise von den Rindern ernährt die hier zu tausenden stehen, jedenfalls kann ich mich an keinen Stich von Wespe, Bremse oder Biene erinnern der so schmerzhaft war und das so lange anhaltend.

Anyway, vom Training hätte mich das sicher nicht abgehalten, aber dann hatte ich auch schon den ersten Platten und nur einen Schlauch dabei. Das Wechseln ging zwar schnell, aber weiter in die Wüste reinfahren ohne weiteren Ersatzschlauch, keine gute Idee. Außerdem hatte ich mich mit dem Sonnenuntergang verschätzt, so dass ich wieder umgekehrt bin und nur ein gutes Drittel des Trainings absolviert habe.

Nach der Installationsfahrt gestern immerhin eine Steigerung und die erste Stufe der Anpassung geht recht schnell. Morgen wird das schon ganz anders aussehen. Nur die Wasserversorgung für die langen Einheiten wird ein Problem, mehr wie knapp vier Liter kriege ich nicht unter und ab der zweiten Stunde bekommt man hier in der knallenden Sonne bei hohen 30er oder gar 40er Temperaturen wirklich Durst…

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