Ein Traum?

Habe mir eine ganze Reihe von Büchern über das RAAM bestellt. Nehls hatte ich eh schon, Grep habe ich an einem Tag gelesen, Schwarz lese ich gerade, und auf der Post liegen noch zwei…

Die 150 Watt im Rekombereich vom Nehls trete ich auch, je länger ich fahre, desto besser fühle ich mich, die langen Distanzen, dass muss doch mein Ding sein!?

Ich weiß nicht wie ich drauf gekommen bin, aber das RAAM spukt schon in meinem Kopf rum seit ich wieder radfahre. Komisch, aber ich glaube schon, dass ich das schaffen könnte. Mit dem Gedanken bin ich gestern ins Bett. Fast mit einem Gefühl, als ob mir dieses Ziel einen neuen Drive und Energie verleihen würde, obwohl ich es mir noch gar nicht gesetzt habe.

Dann heute morgen wache ich aus einem wilden Traum auf. Ich habe tatsächlich vom RAAM geträumt. Sowas passiert mir wirklich selten. Es war aber ein fieser Traum, auch wenn ich mich nicht mehr genau erinnern kann, eher bedrohlich. Aber sowas ähnliches hatte ich vor meiner Nordkaptour auch.

In Gedanken sind die meisten Dinge bedrohlicher als in der Wirklichkeit, im Gegenteil sind sie dort meist wunderbar.

Aber woher soll ich eine Crew nehmen, ich will mein Fahrrad ins Auto schmeißen in die Berge fahren, einen Gipfel bezwingen, aber nicht monatelang organisieren, ein Team zusammenstellen, zehntausende von Dollar ausgeben. Ich bin ein Einzelfahrer, kein Teamplayer, jedenfalls nicht auf dem Rad. Aber ohne Team geht es nicht. Und wenn das nix taugt, hat man kaum eine Chance zu finishen.

Ich muss sofort über das Training nachdenken und ins Bett…

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