Fazit Glocknerkönig 2013

Auf das virtuelle Frauenpodest habe ich es nicht geschafft, aber alle anderen gesteckten Ziele für den Glocknerkönig habe ich erreicht. Deshalb bin ich natürlich sehr zufrieden.

Die Illusion, dass sich meine Leistungsfähigkeit sprunghaft erhöhen würde nachdem ich jetzt seit 2009 recht konsequent trainiere habe ich spätestens seit diesem Jahr nicht mehr. Leistungssteigerung ist ein langer, langsamer Prozess, der über viele Jahre hinweg läuft. Und auch nur dann, wenn man konsequent weitertrainiert.

Üblicherweise geht man von 8 Jahren aus, bis man seine beste Ausdauerleistung erreicht, aber da ich schon so alt bin, muss ich ja auch den altersbedingten Verlust Leistung noch mit ausgleich, so dass ich noch nicht weiß wann der Peak erreicht sein wird.

So schön wie beim Glocknerkönig kann ich die Leistungsentwicklung nirgends beobachten, da der Glocknerkönig 2010 mein erster Wettkampf überhaupt war und ich bis jetzt jedes Jahr gefahren bin:

Zeit |  Rückstand auf den Sieger |  Ø Leistung |  Platzierung
2010   1:54.43,6  | 34.57,4 | 255 (3,17/kg) | 500
2011  1:48.38,2 | 32.39,7 | 256 (3,18/kg) | 448
2012  1:42.17,0 | 25.08,2 | 289 (3,65/kg) | 253
2013  1:37.30,0 | 20.05,2 | 310 (4,03/kg) | 160

Der größte Sprung war wohl 2012, da habe ich aus den Fehlern von 2011 gelernt. Aber 2010 habe ich sicherlich im Verhältnis zur tatsächlichen Leistungsfähigkeit das meiste aus mir herausgeholt. Die Leistungswerte 2011 sind möglicherweise etwas zu niedrig gemessen.

An den Platzierungen sieht man aber auch, dass 6 Minuten schneller einmal gut 50 Plätze, ein andermal fast 200 Plätze gebracht haben. Daran kann man wohl ablesen, die Minute die man schneller fährt immer „teuerer“ wird je niedriger die Gesamtzeit schon ist. Insofern sollte ich mit den knapp 5 Minuten Verbesserung schon zufrieden sein.

Auf der Website von Franz Wimmer findet ihr übrigens eine schöne Zeitreihe mit 14! Teilnahmen am Glocknerkönig. Sehr interessant.

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