Gedanken zum Peakbreak 2013

Dieses Jahr habe ich den Schweizer Radmarathon deutlich besser verkraftet als 2012. Allerdings hatte ich die Woche deutlich mehr Stress und konnte nicht ganz das geplante Training durchziehen. Außerdem reise ich erst am Vorabend des Starts an, so dass ich nicht weiß wie es mir auf der ersten Etappe ergehen wird.

Letztes Jahr nach dem Sturz hatte ich mir, sozusagen als Trotzreaktion nach dem Motto „jetzt erst recht“, vorgenommen mit 74kg anzureisen und unter die besten 25 in der Gesamtwertung zu fahren.

Das mit den 74 kg hat schon mal nicht geklappt, dafür war der Winter zu lang und das Traininglagerdesaster psychologisch nicht gerade hilfreich. Ob ich wirklich unter die besten 25 fahren kann ist schwer einzuschätzen.

Das hängt natürlich von der Besetzung ab, wenn die noch stärker ist als letztes Jahr, dann sicher nicht. Wenn sie ähnlich stark ist, wird es auf jeden Fall auch sehr schwer für mich das zu erreichen. Prinzipiell habe ich mich dieses Jahr verbessert und für mich gute Resultate, immer so in den besten 10% geschafft. (Ausnahme Swiss Cycling Marathon, wo es spektakulär gut gelaufen ist).

Das ist beim Peakbreak natürlich nicht möglich, bei gut 90 Teilnehmern wäre das ein Platz in den Top Ten, das würde ich nicht mal mit Elektroantrieb schaffen.

Auch die Top 25 wird wirklich schwer, aber ich werde dieses Jahr mit mehr Selbstvertrauen auf die ersten Etappen gehen, da ich weiß, dass ich Peakbreak und Schweizer Radmarathon so kurz hintereinander schaffen kann.

So lasse ich es also auf mich zukommen, hoffe, dass die Unterkünfte ok sind, das Wetter auch mal einen trockenen Tag zulässt und ich ohne schwerwiegenden Sturz durchkomme. Erstmals ein Etappenrennen zu Ende zu fahren ist ja auch kein schlechtes Ziel.

Das ich natürlich mit einer leichten Erkältung und etwas hüstelnd anreise versteht sich dieses Jahr von selbst…

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