Glocknerkönig 2013 – das Rennen

Die Nacht ist kurz, kürzer als gewollt. Mein Zimmernachbar Marco leidet offensichtlich noch unter seiner Erkältung, die Schlafgeräusche lassen mich nicht einschlafen. Es wird so eins, halb zwei. Um 4:50 Uhr wache ich völlig verschwitzt wieder auf. Auch meine Erkältung hat sich noch nicht ganz zurückgezogen. Drei bis vier Stunden ist definitiv zu wenig, aber missmutig bin ich deswegen eigentlich nicht. Ich kann eh nur um meine Ziele kämpfen, den Rest sehen wir dann schon.

Ich esse erst mal einen halben Energieriegel, natürlich vorher noch auf die Waage. 77,0 kg. Mein Zielgewicht gerade noch geschafft. Zusammen mit dem leichteren Fahrrad habe ich ca. 2kg weniger Systemgewicht als letztes Jahr. Das bringt schon mal eine Minute…
Zum Frühstück gibt es Vollkornbrot, Toast und weiße Brötchen. Ich bleibe meiner strengen Antidopingrichtlinie treu und trinke keinen Cafe dazu sondern Kamillentee. Fällt mir aber nicht schwer, trinke ich eh meistens.
So viertel nach sechs Uhr schwinge ich mich auf’s Rad und fahre etwas in Richtung Ortsausgang um mich ein bisschen einzufahren. Kein professionelles Einfahren, mehr so ein Weckruf für den noch etwas müden Körper. Um kurz nach halb stehe ich schon in der Startaufstellung.
Diesmal bin ich erstmals für den ersten Startblock qualifiziert. Da ich zusätzlich noch sehr früh bin, stehe ich fast ganz vorne.
Im zweiten Startblock letztes Jahr war ich nicht der Einzige mit unrasierten Beinen, hier schon. Und auch wenn im ganzen Starterfeld und über alle Leistungsstufen hinweg teuerstes Material zu sehen ist, so ist hier vorne doch nochmal ein bisschen mehr Carbonluxus zu begutachten. Vor allem gibt es sehr viele Lightweight Laufräder zu bestaunen.
Auch mein Motivationsziel habe ich schon ausgemacht. Hoffentlich funktioniert der Trick, und hoffentlich ist die Frau Prieling gut in Form.
Am Start treffe ich auch Alexander, den ich vom Peakbreak letztes Jahr kenne. Ein sehr athletischer Typ, aber 90kg, trotzdem liegt seine Glocknerkönigbestzeit noch vier Minuten unter meiner. Wahnsinn. Wir wünschen uns viel Glück und gehen davon aus, dass wir uns auf der Strecke das ein oder andere mal sehen werden.
Dann geht es aber langsam los. Kurzes Interview mit dem Vorjahressieger und ein paar Worte vom Bürgermeister von Bruck. Die zweistelligen Startnummern, also die absoluten Topfahrer kommen nach vorne, dann rückt der erste Startblock auf, und dann die anderen beiden.
Ich stehe so geschätzt an fünfzigster Stelle, bzw. diesem Bereich. Also muss ich nach dem Startschuss nicht Minuten warten bis ich über die Startlinie rolle, sondern es geht gleich los. Sieben Uhr, aber noch verzögert sich der Start zwei Minuten, dann aber die „Glocken von Bruck“, Hells Bells von AC/DC ertönt, nochmal die Augen schließen und tief durchatmen, fokussieren.
Der Startschuss fällt, jetzt gilt nur noch volle Konzentration, ich will bis hinters Bärenwerk vorne dranbleiben.
Das Feld fährt los, und wie schon zuvor ist es ein geiles Gefühl das Führungsfahrzeug, dass uns aus Bruck hinausführt im Blick zu haben. Ich weiß eigentlich nicht warum, aber das motiviert zusätzlich.
Das Feld fährt erstaunlich diszipliniert und souverän, und außerdem sehr kompakt. Es macht doch einen Unterschied ob man im hinteren Startblock mit Fahrern mit unterschiedlicher Erfahrung und Leistungsstärke fährt oder eben vorne wo die Schnellen unterwegs sind.
Dadurch spare ich gegenüber dem Vorjahr sogar etwas Kraft, jedenfalls ist das mein subjektiver Eindruck. Trotzdem muss man natürlich auch ordentlich reintreten um im Feld zu bleiben. Ich fühle mich total elend. Die Beine machen zwar was sie sollen, aber der Kopf sagt, das hälst du keine zehn Minuten durch. Dieses „elende“ Gefühl hatte ich schon öfter, zuletzt bei „Rund um den Finanzplatz“, das Ergebnis war aber immer gut, ich werte es also mal als gutes Omen.
Hinter Fusch sehe ich auch das erste mal die Nadja Prieling wieder, noch bin ich also dran, den Alexander habe ich aus den Augen verloren. Dann geht es auch schon endlich in die Steigung, d.h. der erste Teil ist heil überstanden, man muss sich nicht mehr so brutal konzentrieren, denn auch in einem guten Feld ist es schon immer etwas heikel mit bis zu 40 km/h oder mehr Reifen an Reifen in einer großen Gruppe zu fahren.
Jetzt trinke ich das erste mal, und ich schaue das erste mal auf den Radcomputer… und stelle fest, das Mistding ist ausgeschaltet. Verdammt, ich hatte vergessen beim Start die Runde zu starten, und dann ist er in den Sleepmodus gegangen. Ich schalte ihn ein, aber vor allem für die gesamte durchschnittliche Leistung ist das natürlich richtig blöd. Und an der Zeit kann ich mich jetzt auch nicht mehr orientieren. So benutze ich nur noch die Wattanzeige um grob zu schauen was ich trete.
Die Anzeige liegt jetzt im Anstieg so zwischen 350 und 380 Watt. Aber im Gegensatz zu den letzten Jahren zieht sich das Feld erstmal gar nicht so auseinander, noch fährt alles dicht zusammen. Und von wegen etwas schneller als die Hauptströmung zu fahren, …ist nicht. Im Gegenteil, am besten wäre das Rennen jetzt zu Ende, dann wäre ich wohl so um Rang 50 platziert. Aber es geht ja gerade erst los. Und auch wenn ich nicht wild nach hinten durchgereicht werde, so fährt die Spitze doch deutlich weg und immer wieder werde ich überholt.
Aber ich bleibe zumindest an der Nadja Prieling dran, außerdem fühle ich mich jetzt nicht mehr so elend, sondern alles funktioniert normal.
Dass ich dieses Jahr noch nicht am Glockner war macht sich aber schon bemerkbar. Wie immer, wenn ich das erste mal im Jahr hier bin, komme ich nicht so recht auf Trittfrequenz. Das ist eigentlich meine Stärke, dass ich mit meiner 34-32 Übersetzung auch in den zweistelligen Steigungsprozenten noch eine solide 90er Kadenz fahren kann, dadurch baue ich einfach nicht so schnell ab, da der Krafteinsatz bei gleicher Leistung geringer ist. Aber ich fahre stattdessen ein, zwei Gänge größer und eben entsprechend niedrigere Frequenz.
Trotzdem fühlt es sich noch gut an. Ich achte immer darauf mein Motivationsziel nicht aus den Augen zu verlieren, sie fährt jetzt so ca. fünf bis zehn Meter vor mir.
Ich habe überhaupt kein Gefühl für die Alpen, die Berge, die Landschaft, ich nehme das nicht mal peripher war, ich mache mir nicht mal sonderlich Gedanken über den Streckenverlauf, obwohl ich den ganz gut kenne. Ich versuche einfach die Leistung hoch zu halten, nur nicht zu vorsichtig anfahren, ich will mich quälen, wenn ich oben nicht leide habe ich unten was falsch gemacht. Das ist der Glocknerkönig (und ich will unter 1:40 h fahren), keine Genussfahrt.
So ist die Mautstation recht unmerklich erreicht. Allerdings hat die Nadja (ich dutze sie hier einfach mal, auch wenn ich sie ja gar nicht kenne, sonst ist das immer so lang zu schreiben…) mittlerweile solide 10 Meter Vorsprung und im flachen Teil passe ich nicht richtig auf und da sind es dann zwanzig Meter. Mist.
Aber nach der Mautstation, mittlerweile hat sich alles doch deutlich auseinander gezogen, bleibe ich konstant diese 20 Meter hinter ihr.
Die Bedingungen sind eigentlich ideal. Die Temperatur am Start lag schon bei 12° C, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, fantastisch. Allerdings gibt es etwas Wind. Nicht so stark wie letztes Jahr, aber aus der gleichen Richtung. Und das war oben wirklich hart. Mal schauen wie es diesmal wird.
Die ersten Kehren sind erreicht, ich versuche die Leistung konstant zu halten, aber in den ursprünglichen Regionen über 350 Watt kann ich sie nicht halten. Ich versuche um 330 Watt zu fahren, aber das schwankt natürlich.
Die Frau Prieling habe ich immer in Sichtweite, aber so langsam verliere ich etwas auf sie. Ich versuche das zu verhindern. Den Alexander habe ich nicht mehr gesehen, der scheint etwas hinter mir zu sein, genau weiß ich das aber nicht.
Noch bevor wir zum Nassfeld kommen fällt es mir schon schwer die Leistung über oder um 300 Watt zu halten. An der Piffkar, wo es eine Verpflegungsstelle gibt, so ca. Km 21 bin ich etwas näher an die Nadja Prieling rangekommen, aber ich kann die Lücke nicht schließen und dann scheint sie mir wieder wegzufahren.
Das lange recht steile Stück am Nassfeld ist hart, aber ich kann sogar mehr überholen als mich überholen. Nach dem ersten Gel an der Mautstation habe ich mittlerweile noch ein zweites genommen. Da ich vergessen hatte den Computer rechtzeitig einzuschalten habe ich keine Ahnung wie ich in der Zeit liege. Ein kurzer Versuch es irgendwie auszurechnen und abzuschätzen führt zu nichts. Nicht denken, treten!
Mittlerweile ist es recht kühl, logisch wir haben ja auch schon eine ganz ordentliche Höhe erreicht, vor allem macht sich aber der Wind, wenn er von vorne kommt, recht deutlich bemerkbar. Zum Glück ist es nicht so heftig wie letztes Jahr, aber Windschatten fahren lohnt sich auf jeden Fall.
Die Beine funktionieren wieder etwas besser, aber immer noch kann ich den Abstand zu meinem Motivationsziel nicht verringern. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl sie fährt stetig ein ganz klein wenig davon. Ich muss wohl einsehen, dass sie einfach besser ist als ich. Ich fange an zu rechnen, ich bin 33% schwerer, ihr genetischer Nachteil wird in der sportwissenschaftlichen Literatur üblicherweise auf ca. 20% geschätzt. Also bin ich noch 13% im Nachteil? Dafür halte ich mich doch gut? Aber schön rechnen macht’s auch nicht besser.
Ich komme zur Besinnung. Ich wollte mich doch quälen, hundert Prozent geben, also draufhalten verdammt. Ich versuche meine Leistung wieder bei 330 Watt einzupendeln.
Jetzt kommt langsam die Edelweißwand. Hier hat man ordentlich Gegenwind. Ich drehe langsam auf, irgendwie habe ich mich wieder etwas erholt. Letzte Kehre vor der Wand, ich fahre an eine Dreiergruppe ran, der Abstand auf mein Motivationsziel hat sich wieder auf knapp 20 Meter eingependelt, da lassen hinten die beiden abreißen, ich fahre vorbei, werde dabei von einem weiteren Fahrer überholt und hänge mich dran. Der Vordere der Dreiergruppe fährt eigentlich einen Tick zu langsam der vor mir überholt ich hänge mich dran, jetzt sind es wieder konstant deutlich über 300 Watt, meist um 330.
Es tut weh aber ich bleibe an dem Typ dran. Denn der fährt mich jetzt an die Nadja Prieling ran. Los Feuer, ihr verdammten Beine nicht jammern, Feuer. Ich kann dranbleiben, dann lässt er plötzlich nach, aber ich habe keine fünf Meter mehr, dann bin ich dran. Draufhalten!
Und dann bin ich tatsächlich am Hinterrad, ich will eigentlich den Windschatten bis zur Kehre nutzen, merke aber ich könnte etwas schneller, der Wind ist nicht zu heftig, ich fahre vorbei. Ich überlege ob ich was sage, lasse es aber, wir kämpfen beide heftig, jedenfalls hört es sich so an, ich halte einfach drauf und versuche wegzufahren.
Meine Beine bleiben eigentlich gleich, aber mein Kopf hat jetzt endgültig auf Kampfmodus umgeschaltet. Ich kann auch im etwas abflachenden Serpentinenteil die Leistung hoch halten, was dazu führt, das ich etliche Fahrer wieder überholen kann, die ich schon mal ziehen lassen musste. Aber dann schießt der Alexander an mir vorbei. Ich versuche dranzubleiben, klappt aber nicht recht, jetzt kommt gerade nochmal ein etwas steilerer Abschnitt. Aber nach der Kehre flacht es dann wieder etwas ab, noch anderthalb bis zwei Kilometer bis zum Ziel.
Jetzt versuche ich alles herauszuholen. Wieder nutzen einige die Stelle um etwas durchzuschnaufen, ich versuche die Leistung wieder auf 350 Watt oder mehr zu bringen. Das bringt nochmal ein paar Plätze, auch Alexander kann ich wieder überholen. Ich rufe im zu „komm, Endspurt“. Ich kann aber nicht sehen ob er dranbleibt.
Noch eine Kehre, dann kommt dieser blöde steile Stich kurz vorm Ziel. Der Moderator am Fuschertörl, sagt irgendwas von 1:35, das muss doch klappen unter 1:40 zu bleiben! Ich gebe jetzt hundert Prozent und merke jetzt erstmals, dass ich nicht hundertprozentig fit bin. Denn genau die paar Prozent die mir fehlen (physiolgisch gesehen wohl von der VO2max) brauch ich jetzt. Es brennt in der Lunge, die Beine sind am Limit, aber auch diese verdammte Stelle geht vorbei, es flacht kurz ab, ich beschleunige, jetzt die letzte Steigung, 250 Meter bis zum Ziel. Ich bin am Ende, die Lunge schmerzt, weiter, weiter, ich will die 1:39, weiter verdammt. Ein anderer Fahrer zieht an mir vorbei, ich kann nicht dagegenhalten ich will nur noch oben ankommen.
Das Publikum, das hier oben immer Zahlreich am Straßenrand steht macht spektakulär Stimmung, alles im Körper schreit aufhören, absteigen, wo ist das verdammte Ziel, der Fotograf hält auf mein verzerrtes Gesicht, na herzlichen Dank, noch 5 Meter und dann endlich die verdammte Zeitnehmmatte. Geschafft!
Auf der Ziehuhr steht 8:39 Uhr. Die Lunge brennt, irgendjemand hängt mir die Finishermedaille um den Hals, ich stehe einfach da, den Kopf auf dem Lenker, durchatmen. Der Schmerz beim Atmen lässt langsam nach. Kein Gefühl, ich fahre etwas mechanisch weiter, die Beine etwas ausfahren. Kein Hunger, kein Durst, keine Erleichterung, der Kopf ist leer.
Ich hole meine Klamotten ab, stehe aber erst mal etwas sinnlos rum, dann wird der Kopf wieder klarer, ich ziehe mir die warmen Sachen an, trinke einen Tee und fahre zur Kaiserschmarrnausgabe.
Immer noch bin ich recht leer. Ich freue mich schon, dass ich wahrscheinlich die 1:40 h unterboten habe und dass ich vor der Nadja Prieling ins Ziel gekommen bin, das hatte ich mir ja zum Ziel gesetzt, aber sonst muss ich erst mal runterkommen.
Ich setze mich auf die Bänke wo man so schön auf die letzten Serpentinen schauen kann. Traumhaft bei diesem Wetter. Mir ist auch trotz des Windes nicht kalt. Ich treffe noch Markus, der letztes Jahr beim Peakbreak so weit vorne gefahren ist, und sich dann das Schlüsselbein gebrochen hat. Er ist 1:22 h gefahren. Wahnsinn.

Nach der zweiten Portion Kaiserschmarrn fahre ich wieder zum Fuscher Tor, Marco müsste ja wohl auch bald kommen. Es dauert aber noch einen Moment, den ich mit Fachgesprächen mit einigen anderen Fahrern und anfeuern der Fahrer, die sich jetzt noch zum Ziel hoch quälen, verbringe.
Dann kommt auch Marco und ich kann ihn auf den letzten Metern noch ein bisschen anfeuern. Leider finden wir uns dann nicht im Zielgelände und auch nicht an der Kaiserschmarrnausgabe, wo ich noch eine Portion esse um dann, wieder gestärkt, zum Hochtor zu fahren. Hinunter zur Fuscher Lacke stehen noch einige Autos die auf die Aufhebung der Straßensperre warten, doch dann bin ich erst mal ganz allein. Was für ein schönes Gefühlt nach dem ganzen Getümmel. Ich lege keinen besonderen Ehrgeiz an den Tag, aber die Beine gehen noch ganz gut, allerdings merke ich die Vorbelastung schon bei jedem Tritt. Das ist auch gut so, sonst hätte ich nicht alles gegeben…

Am Hochtor mache ich nur kurz ein Foto am Schild, bzw. ein 65jähriger Glocknerkönigfahrer macht das für mich. Der ist immerhin 2:37 h gefahren, Respekt!
Ich fahre dann nochmal hinauf zur Edelweißspitze, vielleicht ist Marco ja dahin gefahren. Ist er aber nicht, aber ich nutze die Gelegenheit um, etwas früh, zu Mittag zu essen. Semmelknödel mit Gulasch, Leberknödelsuppe, ich liebe die Küche in Österreich.

Ich hatte kurz überlegt zur Kaiser Franz Josefs Höhe zu fahren, aber die Beine haben das nicht mehr drin, und auch das Wetter könnte kritisch werden. Mittlerweile ist es oben bewölkt und sehr windig und kühl, Gewitter sind auch vorhergesagt, das lasse ich lieber.
So geht es in die Abfahrt. Das neue Lightweightvorderrad quietscht elend, ja es kreischt eher beim Bremsen. So versuche ich das Bremsen möglichst zu vermeiden, was aber auf dieser Strecke natürlich nicht wirklich machbar ist. Aber nach einer Weile lässt es zum Glück etwas nach.
Im flacheren Abschnitt über Fusch zurück nach Bruck muss ich nochmal etwas draufhalten, eine schöne Zeitfahrstrecke, es geht leicht bergab, mittlerweile leichter Gegenwind so hat man das Gefühl von Geschwindigkeit, dass einem steilberghoch ja verwehrt bleibt.
Ein schöner Abschluss. Als ich dann unten noch einen Blick auf die Ergebnisliste werfe durchströmt mich ein herrliches Glücksgefühl 1:37:30,2 h Platz 155 bei den Herren.
Einfach nur geil! Dadurch, dass wir mit zwei Minuten Verspätung gestartet sind, hat mich die Uhrzeit oben etwas getäuscht.
Die Nadja Prieling war übrigens eine Minute dahinter und ist 5. bei den Frauen geworden, der Alexander war zwei Zehntelsekunden hinter mir, muss also direkt an meinem Hinterrad gewesen sein.
Also alle gesteckten Ziele erreicht. Unter 1:40 h, mein Motivationsziel, wenn auch sehr knapp, geschlagen, und unter die besten 200 gefahren. Auch wenn ich noch keine hundert Prozent hatte, bin ich einfach nur zufrieden. Heute Nacht werde ich wohl mehr als dreieinhalb Stunden schlafen…

7 Kommentare

  1. Hi Guido,
    Glückwunsch! Und das ohne „Generalprobe“ und vorherigem Kaiserschmarrnessen auf der Edelweißspitze ;o))
    Lieben Gruß, Maj-Britt

  2. Lieber Guido,
    ganz super deinen Bericht zu lesen und damit auch mich so hautnah zu erleben. Allerdings muss ich dich enttäuschen, da du mich am Ende mit deinem Superfinish noch um 23 Sekunden abgehängt hast! Herzliche Gratulation!
    Für den Peakbreak wünsche ich dir alles Gute, du bist bestens vorbereitet!
    Liebe Grüße Alexander

  3. Hallo Alexander,
    der erste Blick auf die Ergebnisliste hat mich da wohl getäuscht, da ist doch tatsächlich noch ein Alexander fast die gleiche Zeit gefahren…
    Ich hoffe aber du bist mit deiner Zeit genauso zufrieden wie ich mit meiner. Wünsche dir noch eine schöne Saison 2013.

    Guido

    • Lieber Guido,
      natürlich muss ich zufrieden sein, war ja Bestzeit, aber die Verhältnisse wären noch besser gewesen.
      Nochmals alles Gute für den Peakbreak, ich werde dich im Netz begleiten!
      Alexander

  4. Hi Guido
    toller Bericht,hab dass Gefühl,ich wäre mitgefahren…und hätte auch gelitten…
    Nächsten Monat fahre ich hoch!!

    Peter

  5. Hallo Guido,
    dein Bericht ist wirklich super. Du musst beim Start genau hinter mir gestanden sein den auf dem Foto vom Start bin ich zu sehen mit dem Orange Weißen Trikot. Bin eine Zeit von 1:39:33 gefahren. Bin heuer schon das 14. Mal dabei gewesen.
    Wenn du willst schau die meine Homepage mal an da kannst du die ganzen Zeiten vom Glocknerkönig sehen.
    http://www.wetter-sachsenberg.at/franzwimmer/wettkaempfe.htm

    Franz

    • 14 Teilnahmen in Serie, das ist wirklich beeindruckend. Interessant finde ich, dass du letztes Jahr ungefähr gleich schnell gefahren bist. Da auch die Siegerzeit ungefähr gleich war, gehe ich davon aus, dass die Bedingungen 2012 und 2013 ziemlich vergleichbar sind (trotz des stärkeren Windes letzes Jahr).
      Deine Website ist wirklich klasse. Echt was zum stöbern für mich. Einige der Pässe bin ich ja auch schon gefahren, und deine Auswertungen sind sehr interessant. Cool, dass du das alles online stellst. Danke für den Link!