Großglockner Hochalpenstraße

Freitag 31.07.2009

Diesmal ist der Großglockner dran. Ich dachte erst, das ist nicht so weit zu fahren, was auch stimmt, aber durch den heftigen Urlaubsverkehr dauert die Fahrt doch fast acht Stunden.




Aber nachdem ich mich ans Ziel gestaut habe, bleibt immer noch Zeit für ein bisschen lockeres Einfahren. Zum Glück, denn dabei stelle ich fest, dass der neue Sattel noch etwas nachjustiert werden muss.



Die paar Kilometer von Bruck, meinem Übernachtungs- und Startort bis Fusch tun ganz gut. Es ist einfach immer wieder ein Erlebnis mit dem Rennrad über die Landstraße zu brausen und links und rechts türmen sich die Berge auf. Fantastisch.


Nicht ganz so fantastisch ist die das Zimmer, aber immerhin noch ok. Nachdem ich bei meinen beiden ersten Bergtouren die enorme Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen in Südtirol und Frankreich kennengelernt habe, fällt es schwer sich auf die etwas lustlose Art der Österreicher einzulassen….

Vor allem das Essen war in Frankreich am Col de l’Iseran eine Sensation, hier in Bruck am Großglockner ist es das, was man wohl „Hausmannskost“ nennt. Aber für den Berg brauche ich ja kein sensationelles Essen, sondern einfach nur genügend, und die richtigen Nährstoffe. Der optische Unterschied ist aber frappierend:



Anyway, die Aufgabe morgen lautet 32 Kilometer, 1800 Höhenmeter, Steigung max 12% und durchschnittlich 6%. Allerdings will ich auf jeden Fall noch den Abstecher zur Kaiser-Franz-Josef Höhe machen (gut 8 Kilometer) und auf dem Rückweg den Abstecher zur Edelweißspitze (wenn die Beine noch funktionieren, denn da wird es angeblich richtig steil).

Die Schwierigkeit liegt wohl darin, dass es keine Verschnaufpausen in Form von flachen Strecken gibt, aber mal schauen, die anderen beiden Pässe haben sich auch nicht so schwer angefühlt wie sie beschrieben wurden.

Kommentare sind deaktiviert.