Messner

Zur Einstimmung habe ich mir heute den Messner Film angesehen. Auch wenn unsere Trekkingtour nur etwas Wandern in den Bergen ist, und nichts mit Bergsteigen zu tun hat, so erhoffte ich mir doch ein paar schöne Landschaftsaufnahmen aus dem Himalaya Gebiet.

Der Film wird leider nur in wenigen Kinos in Deutschland gezeigt, und auch nur zu völlig dämlichen Kinozeiten. Schade, den wirklich lahmen James Bond kann man in jedem Kino der Stadt zu jeder Tages- und Nachtzeit anschauen. Aber das Publikum bekommt das was es verdient…

Anyway, so musste ich 130 Kilometer fahren und saß um 16:55 Uhr in der Vorstellung. Leider in einem recht kleinen Kino mit entsprechend kleiner Leinwand. Gerade für so einen Film hätte sich sowas wie ein Imax Kino angeboten. Schon alleine für die erste Szene des Films, die man u.a. auch im Trailer sehen kann.

Der Film wird allerdings nicht von den Landschaftsaufnahmen dominiert, es geht  schließlich um die Biografie Reinhold Messners. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte hätte (z.B. wurde die meiner Meinung nach größte Leistung Messners, die Durchquerung der Antarktis, nur ewähnt aber nicht thematisiert, genauso wenig wie das Verhältnis zu Arved Fuchs. Auch die persönlichen Beziehungen zu anderen Mitstreitern wurden nicht wirklich herausgearbeitet, genauso wenig wie seine Fähgikeit zu schreiben, sich medial zu präsentieren und seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.), so war der Film doch sehenswert und hat sehr wohl dazu beigetragen, dass ich mich langsam auf meine Reise konzentrieren kann.

Einen sehr wichtigen Satz sagt Messner am Schluss. Er habe gelernt, „das Können als des Dürfens Maß anzuerkennen“. Weil ich das getan habe gehe ich auf diese Trekkingtour und ziehe, wenn auch etwas zähneknirschend das Wandern in den Bergen dem Besteigen des höchsten Punktes der Erde vor.

Eine ausführliche und interessante Kritik zum Film findet man übrigens hier.

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