Naviprobleme zur Hälfte gelöst

Heute morgen habe ich die letzte Trainingsfahrt genutzt um nochmal mit den Garmin Radcomputern zu testen. Mit dem 810 und der City Navigator Karte geht es eigentlich super, inkl. Abbiegehinweis. Das nützt zwar dem Follow Car nichts, aber immerhin mir.

Blöd nur, dass ich auf dem 800er nur die Basiskarte drauf habe. Da gibt’s keine sinnvollen Hinweise und auch die Route wird viel zu grob angezeigt um was damit anzufangen. Also habe ich mir noch online eine Karte gekauft. Die passt allerdings nicht in den Speicher, also nochmal zum Media Markt gefahren und eine microSD Karte gekauft.

Leider scheint aber der Downloadserver von Garmin nur eine alte Modemanbindung zu haben, auch nach einem ganzen Nachmittag ist die Karte noch nicht auf dem Gerät angekommen, Mist. Das hätte ich natürlich früher schon testen sollen, aber die Navifunktion des 800 habe ich nie gebraucht, und als ich den Ersatz gekauft habe, weil der ursprüngliche mit Karte im Regen am Hahntennjoch abgesoffen ist, habe ich einfach nur das blanke Gerät gekauft…

Anyway, mittags ist das Team angekommen. Marco und Oli sind hochmotiviert und wir haben neben diversen Navigeschichten noch das Auto gepackt. So voll ist es gar nicht, aber es soll ja schon alles griffbereit sein. Wenn ich mir anschaue was andere so dabei haben, dann kommt es mir so vor, als ob ich zu wenig Werkzeug und zu wenig Wasser dabei habe.

Aber ich denke mal die Vorräte sollten reichen, ich will ja nicht so ewig lange fahren… Ich will hauptsächlich mit dem Ensure Plus und den Frischeiwaffeln als Nahrung arbeiten. Auf dem Rad werde ich Sponser High Energy und High Energy long Gels benutzen. Dazu Wasser, und Sponser Competition als Getränk. Dazu habe ich noch alles mögliche an Riegeln, Keksen, Zwieback und Kuchen dabei, einfach damit ich eine Auswahl an Alternativen habe, wenn das andere Zeug nicht mehr reingeht.

Die konstante Versorgung mit Nahrung und das ohne lange Pausen an den Checkpoints sollte mir etwas Vorsprung auf die letztjährige Zeit geben. Außerdem haben wir diverse Navigeräte und Karten, die wir auch nochmal komplett durchgegangen sind. Durch deutlich weniger Navigationsfehler sollte ich zwei Stunden oder mehr auf letztes Jahr herausholen.

Durch die gemäßigte Aerohaltung hoffe ich bei gleicher Leistung ein bis zwei km/h im Schnitt rauszuholen. Das alles sollte sich addieren zu einer deutlichen Steigerung, so dass das angestrebte Ziel von 28 Stunden drin ist.

Das erfolgreich durchzuziehen bin ich ja schon meinem Team schuldig… Ich hoffe wir werden gut zusammen funktionieren. Das ist schon ein ganz spannendes Unternehmen. Irgendwie fühlt es sich an wie ein anderer Sport im Gegensatz zum letzten Jahr. Ich komme bis jetzt überhaupt nicht dazu ans Radfahren zu denken. Alles ist irgendwie Organisation und Navigation. Ob das gut oder schlecht ist weiß ich erst morgen.

Die späte Startzeit liegt mir eher nicht so, um 11:44 Uhr habe ich normalerweise das meiste schon überstanden. Diesmal geht es dann gerade erst los. Dafür ist es dann auch nicht mehr ganz so kalt. Denn momentan ist es schon recht kühl. Morgen soll es nur vereinzelt regnen, meist eher bewölkt oder mal etwas Sonne, am Samstag ist aber Regen angesagt. Zusammen mit den recht niedrigen Temperaturen könnte es also schon eine echte Bewährungsprobe werden.

Wir werden sehen. Wenn orthopädisch alles klar geht, die Beine gut funktionieren und wir uns nicht verfahren, dann werden wir mit dem Rest auf jeden Fall fertig.

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