14. Juli 2017
von Guido
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Race Across America 2017 – Offizielle Statistik

Die offiziellen Statistiken des Race Across America sind draußen. So auch die offizielle Streckenlänge, inkl. aller Umleitungen und Streckenänderungen.

Streckenlänge RAAM 2017
3082,58 Meilen = 4932,13 Kilometer
(damit die fünftlängste Streckenführung seit Beginn des Rennens 1982, und 12 Meilen mehr als ursprünglich im Routebook angegeben)

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13. Juli 2017
von Guido
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Regeneration und Rekonstruktion

Die Regeneration läuft eigentlich ganz gut. So habe ich, über Sitzfahrrad und indoor Einheiten auf dem Roubaix SL4 im Kickr, am Sonntag den Weg zurück auf die Straße gefunden. Ein bisschen auch motiviert von Marko Baloh, der über vier Stunden gefahren ist mit richtig viel Höhenmetern.

Am Hausberg war die Zeit völlig in Ordnung, was nur zum Teil an der Leistung lag, zum Teil am noch immer niedrigen Gewicht. Mit 74 kg und 300 Watt kann man schon agieren…

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11. Juli 2017
von Guido
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RAAM 2017 Rennbericht Teil 4 – Hitze, Kälte, Höhenmeter

Die Idee war, dass es nun etwas abkühlt und ich mich auf den nun folgenden beiden Anstiegen nach Prescott hochschraube. Der erste ist moderat mit Steigungsprozenten meist um 6%, der zweite ist laut Roadbook ganz fürchterlich, was aber meiner Meinung nach totaler Quatsch ist, der ist nicht viel schlimmer als der erste.

Aber das RAAM mag dieses Jahr seine Höhenmeter nicht so einfach hergeben. Als ich in den Yarnell Grade hineinfahre steigt die Temperatur erst mal. Hm, ok hier am Anfang, ist das vielleicht normal. Aber auch nachdem die Straße mehr in den Berg hinein führt und schon etwas Höhe gewonnen ist, wird es nicht besser, im Gegenteil die Temperatur steigt weiter und pendelt sich bei 43° C ein. Puh, damit hatte ich so nicht gerechnet und die Freude darüber, dass ich die Wüstenhitze überstanden habe verfliegt recht schnell.

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9. Juli 2017
von Guido
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RAAM 2017 Rennbericht Teil 3 – Die Wüste

Nun kommt der Abschnitt mit dem ich am besten vertraut bin. 2014 war ich im Trainingslager zur Vorbesichtigung hier langgefahren, dann in der Akklimatisationsphase und schließlich im Rennen. Und auch 2017 habe ich zur Akklimatisation in Brawley gewohnt und bin auch Strecken um Borrego herum zum Training gefahren.

Es ist jetzt endlich flach, allerdings ist die Strecke mit einigen Rollern gespickt. Ich bin ziemlich happy, dass mein Plan trotz erster Schwächephase aufgegangen ist und ich rechtzeitig zum Radwechsel an der geplanten Stelle war. Mal schauen wie das Roubaix SL4 mit den Zipp 404 Laufrädern jetzt rollt. Vor allem aber spannend ob ich mit dem Sattel zurechtkommen werde. Eine Maßanfertigung die meinem Schiefsitzen, dass ich mir beim RAAM 2014 eingehandelt habe etwas entgegenwirken soll. Die Hoffnung ist, dass ich dadurch die Probleme im linken Oberschenkel und Knie vermeiden kann.

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8. Juli 2017
von Guido
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RAAM 2017 Rennbericht Teil 2 – Erste Schwächephase

Nach dem Ende der neutralisierten Strecke geht es zunächst über eine Brücke und nach zwei Abzweigungen auf verkehrsreicher Straße in ruhigere Gefilde. Ab jetzt heißt es Tempo hochhalten, konzentriert bleiben und nicht überziehen.

Mein Plan ist es im Auflieger solide G1 zu fahren solange es geht und berghoch nicht über den G2 Bereich hinaus zu fahren. Schon bald geht es aber von der flachen River Road in die Sleeping Indian Road. Und während man anfangs noch dosieren kann, kommt schon bald eine längere Steigung die in die zweistelligen Steigungsprozente reicht, mit G2 nicht überschreiten ist da nix mehr. Ich muss schon deutlich über 300 Watt treten.

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7. Juli 2017
von Guido
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RAAM 2017 Rennbericht Teil 1 – Der Start

Heute also ist es endlich soweit. Das Race America 2017 startet. Die ganzen Tage der Vorbereitung hier in Oceanside, die Wochen der Akklimatisation und Vorbereitung in der Colorado Wüste, die Monate des, teils recht fordernden, Trainings, und vor allem die drei Jahre des Zwiespaltes zwischen Zufriedenheit über das Finishen und Ärger und Wut darüber, dass ich nicht meine wirkliche Leistungsfähigkeit zeigen konnte, kulminieren an diesem einen Punkt und ich habe die Chance alles endlich richtig zu stellen für mich.

Allerdings sind meine Gedanken jetzt eher im hier und jetzt. Im Bettys Lot Parkplatz steht das Followcar und ich schaue mir das bunte Treiben an. Wenn ich in mich hineinhöre und versuche zu erfühlen was das Rennen bringen wird, dann bekomme ich zwei Antworten die mir nicht so gefallen. Erstens, mein Gefühl sagt mir, dies wird ein außergewöhnlich schweres RAAM, zweitens, ich bin nicht so stark wie 2014.

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4. Juli 2017
von Guido
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Regeneration läuft

Nach so einer ultraharten Belastung wie dem Race Across America ist es natürlich extrem wichtig wieder gut zu regenerieren.

2014 konnte ich das auf Grund der Probleme mit dem linken Oberschenkel, der Sitzfläche und der Hände nicht aktiv tun, was mir nicht gut getan hat. Auch, dass ich das Rennen kaum durch Schreiben verarbeiten konnte, da die lädierten Hände nicht viel zugelassen haben, hat mir nicht gut getan.

Diesmal nun versuche ich die gemachte Erfahrung zu nutzen und es besser zu machen. Dabei hilft mir natürlich, dass ich rundum zufrieden vom RAAM zurückgekommen bin und mental einfach gut drauf bin (wenn auch insgesamt noch etwas langsam im Kopf…).

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1. Juli 2017
von Guido
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Zwei herausragende Leistungen beim RAAM 2017

Bei allem Respekt für die Finisher dieser wirklich harten Ausgabe des Race Across America, zwei Fahrer möchte ich doch nochmal besonders würdigen.

Da ist zum einen Christoph Strasser, der das Rennen erneut mit großem Abstand gewonnen hat. Die Konstanz mit der Christoph nun seit Jahren herausragende Leistungen abruft ist wirklich beeindruckend. Und einige fragen sich, wie zum Teufel macht der das?

Christop Strasser hat sehr jung seine Passion für die Ultraausdauerstrecken entdeckt, und er hat den Mut gehabt, sein Leben auf den Sport auszurichten. Er hat die organisatorischen Fähigkeiten und die Hartnäckigkeit Sponsoren zu finden.

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