Peakbreak 2013 Etappe 8

Zur heutigen Schlussetappe habe mir als Hauptziel vorgenommen anzukommen. Und zwar heil, und auf dem Rad. Das sollte machbar sein.

Ein Schmankerl wäre es noch, wenn ich wenigstens einmal vor der schnellsten Frau im Ziel ankommen würde. Die Caroline fährt aber so stark, dass ich dafür wohl mindestens den 15. Platz anvisieren müsste. Ein sehr schwieriges Unterfangen.

Beim Frühstück schmiede ich dazu mit Cristoph den Plan nach der Nockalmstraße mit ihr mindestens in derselben Gruppe zu fahren. Die Idee ist, dass sie im eher welligen Abschnitt in Richtung Ziel etwas mehr Schwierigkeiten hat über die vielen kleinen Anstiege „drüberzudrücken“ und ich sie so abhängen könnte.

Hört sich zwar durchdacht an, aber eigentlich mag ich genau dieses „Wegdrücken“ der kleinen Anstiege selbst nicht so wirklich. Keine Ahnung also ob der Plan Aussicht auf Erfolg hat.

Nach dem gestrigen heftigen Tag hatte ich eigentlich schon genug. Und wenn ich übertrieben vernünftig wäre, hätte ich es damit gut sein lassen. Aber natürlich stehe ich heute am Start und werde den Peakbreak 2013 zu Ende fahren.

Über die Nockalmstraße drüber und dann wird es vielleicht eine Tour d’honeur. Andererseits wird bei der Peakbreak Streckenplanung üblicherweise eher die fies steile Variante gewählt, warum sollte das auf der letzten Etappe anders sein?

Da ich mit der ersten Gruppe (ggf. nach der Spitze) über die Nockalmstraße kommen will, stehe ich am Start ganz vorne und fahre auch während der neutralisierten Phase direkt hinter dem Führungsfahrzeug.

Im Feld gibt es durchaus auch schon leichte Motivationsdefizite beim Einen oder Anderen, so dass bei manchen das reine Ankommen im Vordergrund steht.

Es gibt aber auch gegenteilige Einstellungen, nämlich die, dass die letzte Chance für Attacken doch zu nutzen sei.

So fährt der Johann praktisch mit Ansage direkt nach der Rennfreigabe vorne raus. Und reflexartig hänge ich mich dran. Schnell haben wir etwas Vorsprung. Oje, nicht schon wieder eine Zweierflucht, ich weiß nicht ob meine Beine das nochmal mitmachen, aber egal jetzt, erst mal draufhalten.

So drei vier Fahrer scheinen aber die Verfolgung aufzunehmen, und die holen uns dann nach wenigen Kilometern auch ein. Nun sind wir eine Gruppe von ca. sechs Leuten, aber das Feld ist wohl nicht weit dahinter.

Wir biegen dann auch gemeinsam in die Nockalmstraße ein. Ich klettere so mit 320 Watt und setze mich vorne sogar ein paar Meter ab. Also zum Schluss nochmal ein paar Führungskilometer…

Vor uns taucht eine Gruppe von Rennradlern auf, die nicht zum Rennen gehören. Beim Vorbeifahren feuern die mich etwas an und rufen „den holst du noch locker“. Wen hole ich noch locker, ich denke ich fahre vorne? Da sehe ich 100 Meter weiter vorne am Berg einen weiteren Fahrer. Der kann aber nicht zu uns gehören, denn das Führungsfahrzeug fährt ja direkt vor mir.

Trotzdem ein gutes Motivationsziel. Allerdings fährt der gar nicht schlecht den Berg hoch und es dauert etwas bis er eingeholt ist. Die anderen sind dicht hinter mir. Noch klappt es ganz gut mit dem Klettern, nicht zu glauben, dass die Beine auch am 8. Tag noch funktionieren.

So klettern wir weiter die Nockalmstraße hinauf, als das Duo der Gesamtführenden an mir vorbeifährt. Die sind ein ganzes Stück schneller und werden heute den Kampf um den Gesamtsieg ausfechten, auch wenn der Karl schon einen recht komfortablen Vorsprung hat und bei seiner Stärke nur schwer vom Krzysztof abzuhängen sein wird.

So, jetzt fahre ich also nur noch an dritter Position. Aber auch das dauert nicht lange und einzeln überholen mich die stärkeren Bergfahrer nach und nach. Ich merke schon, dass mir zwei heftige Wochen auf dem Rad in den Knochen stecken, so ganz einfach bringe ich die 300 Watt nicht mehr, aber noch gebe ich nicht nach.

Das Ganze erscheint mir gerade besonders Anstrengend, als Daniel mich überholt und mir einen Klaps gibt und mich etwas anfeuert. Das motiviert nochmal und ich versuche die Leistung wieder etwas zu erhöhen und konstant zu halten.

Ich habe zwar den Fotoapparat dabei, mache aber keine Fotos, ich bin zu beschäftigt hier vernünftig hochzukommen, denn schließlich habe ich ja auch einen Schlachtplan umzusetzen. Ich liege momentan so um Position 8 oder 9.  Es ist nicht mehr weit bis zum ersten Peak, der Schiestelscharte, da überholt mich Christoph und meint mein Vorsprung auf die Caroline betrage ca. zwei bis drei Minuten.

Nicht so richtig viel, aber das sollte ich die Abfahrt hinunter retten und dann auch mit über den zweiten Peak, die Eisentalhöhe nehmen können.

Die Abfahrt läuft ok, da ich recht alleine fahre verliere ich kurz etwas die Fokussierung und fahre vielleicht etwas zu locker, aber passt schon. Aber kaum, dass ich die ersten zwei Serpentinen wieder berghoch in Angriff genommen habe, sehe ich auch schon die Caroline und einen weiteren Fahrer kommen.

Verdammt, jetzt wird es aber eng mit meinem Plan. Ich versuche halbwegs vernünftig zu klettern, um die 280 Watt, ich habe doch etwas nachgelassen. Die beiden sind so ca. 150 Meter hinter mir. Aber sie kommen näher.

Ich kämpfe jetzt und versuche den Abstand zu halten. Dabei schaue ich  mich nicht um, spüre aber, dass die beiden näher kommen. Dann kann ich sie schon hören. Die Geräusche der Schaltungen, das Laufen der Ketten, und auch das Schnaufen, denn am Berg ist nun mal Kampf.

Ich ärgere mich etwas, dass ich für die beiden das einzige Motivationsziel vor ihnen bin, denn die anderen sind zu weit vor. Und genauso wie ich immer versuche den nächsten Fahrer vor mir zu erreichen, werden die das wohl auch machen, und der nächste Fahrer vor ihnen, das bin ich.

Ich wehre mich aber so gut ich kann. Doch irgendwann ist es soweit und die Caroline und der Fahrer der an ihrem Hinterrad hängt sind an mir dran. Schlimmer noch, sie ziehen vorbei.

Aber so einfach gebe ich nicht auf, jetzt habe ich die beiden als Ziel vor mir und bleibe erst mal dran, bzw. schaffe es dann sogar wieder vorbei zu fahren. Allerdings ist es jetzt purer Kampf. Und ich dachte am letzten Tag könnte ich es wenigstens etwas lockerer angehen lassen. Aber ich wehre mich.

Auch wenn man bei jemandem der auf einem so hohen Niveau fährt wie die Caroline denkt, der bzw. die fliegt einfach nur lässig die Berge hoch, ist das natürlich nicht der Fall. Auch die muss kämpfen, vielleicht ist es gerade das, was sie auszeichnet, dass sie eben am Berg alles aus sich herausholen kann.

Den Vorsprung von ein paar Metern kann ich vielleicht eine, zwei Serpentinen halten, dann zieht sie wieder an mir vorbei. Der andere Fahrer immer an ihrem Hinterrad, der gehört aber gar nicht zum Rennen, es ist der Fahrer den ich ziemlich unten in der Nockalmstraße überholt hatte.

Wieder wehre ich mich, und nach einem langen zähen „Kampf“ hat sie mich niedergerungen, die beiden ziehen etwas weg. Man, die hat mich regelrecht niedergekämpft, jedenfalls hat es sich für mich so angefühlt. Ich muss einfach einsehen, dass sie schlicht besser ist.

Ich versuche jetzt Schadensbegrenzung zu betreiben, denn die Etappe ist ja noch lange, und aufgegeben habe ich noch nicht. So kann ich bis zur Verpflegungsstation oben auf der Eisentalhöhe den Rückstand bei wenigen Metern halten. Der andere Fahrer ist noch etwas dahinter.

An der Verpflegungsstation nehme ich nur eine Flasche auf, aber bin unaufmerksam dabei, und schon ist sie in der Abfahrt 150 Meter vor mir. Mist, ich fahre zwar nicht langsamer ab als sie, in den etwas steileren Passagen mit Serpentinen aber auch nicht schneller.

So bleibt der Rückstand ungefähr gleich, einmal verbremse ich mich sogar etwas und der Abstand wird größer, auch der andere Radfahrer überholt mich.

Die Abfahrt ist eigentlich sehr schön zu fahren, und gibt wieder etwas Gelegenheit zur Erholung, der Rest der Strecke wird hoffentlich nicht mehr so hart.

Dann flacht die Strecke etwas ab, d.h. noch immer geht es schön bergab, aber mit moderatem Gefälle, sanften Kurven und teils etwas Gegenwind. Das ist schon eher mein Terrain, jetzt kann ich recht leicht wieder aufholen, hier ist mein Gewicht von großem Vorteil.

Der andere Radfahrer hat die Caroline überholt, und obwohl sie wohl die Gelegenheit dazu gehabt hätte, hängt sie sich nicht dran, denn der gehört ja nicht zum Rennen. Das finde ich schon sehr fair. Bin beeindruckt.

Schließlich habe ich sie eingeholt. Ich überlege kurz, ob ich einfach vorbeiziehen soll und meinen Gewichtsvorteil ausnutze, aber dann würden wir beide sinnlos im Wind fahren. Sie einmal zu schlagen, ist ja eher so ein Motivationsziel, ich fahre ja nicht wirklich gegen sie. So fahren wir den Rest der langen Abfahrt zusammen und arbeiten gut miteinander gegen den Wind.

Dann kurz bevor es wieder bergauf geht werden wir von vier weiteren Fahrern eingeholt. Auch Jens und Andrej sind dabei, zwei wirklich starke Fahrer, mit denen ich öfter auf den Etappen zusammen gefahren bin, die dann aber meist ein ganzes Stück vor mir im Ziel angekommen sind. Meist habe ich sie auf einer Abfahrt verloren. Da sind die deutlich schneller als ich.

Unsere Sechsergruppe passt eigentlich sehr gut, aber entgegen der Hoffnung (das Höhenprofil ist durch die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe pro Etappe immer schwer einzuschätzen) geht es jetzt nicht auf moderat welligem Gelände vorwärts, sondern es geht zunächst über einen typischen „Klassikerkurs“ und dann recht bald wieder unerwartet steil berghoch. Auch der Straßenbelag ist teils übel und es liegt Sand und Split auf der Straße. Alle sind am fluchen, auch die letzte Etappe wird nochmal ein heftiges Ding.

In einem Anstieg teilt sich die Gruppe und ich setze mich zusammen mit Andrej und Jens etwas ab. So gelangen wir an den Millstätter See, wo es zunächst ordentlich berghoch geht. Oben machen die beiden eine kurze Pinkelpause, ich rolle locker weiter, jetzt geht es etwas bergab, da holen die mich eh locker wieder ein. In den Bergabpassagen konnte ich einigermaßen dranbleiben, die sind ja auch nicht besonders lange. Wir fahren zwar ganz ordentlich, aber richtig Zug ist auch nicht drin. Dennoch glaube ich, dass ich jetzt einen ausreichenden Vorsprung auf die Caroline habe, so dass ich doch noch einmal auf einer Etappe vor ihr im Ziel ankomme.

An der zweiten Labstation hatte ich nur zwei Wasserflaschen genommen. Eigentlich wollte ich eine von diesen lecker ekligen „Apfelsaft mit irgendwas“ Mischungen haben, aber das hat auf die Schnelle nicht geklappt. Gels habe ich wohl keine mehr, jedenfalls finde ich in dem klebrigen Gemisch aus Trikotstoff und leeren Geltuben keines mehr. Hoffentlich reichen die Kohlenhydrate, wir haben ja noch ein gutes Drittel der Strecke vor uns.

Flach ist es immer noch nicht. Und die Anstiege erscheinen mir alle schwer. Eigentlich bräuchte ich jetzt das Ziel in zwei Kilometern, spätestens. Aber es sind noch fünfzig oder so. Die Zahl hört sich gigantisch an. Bitte, bitte lass es jetzt flach werden, so dass wir zu dritt schön schnell mit Rückenwind in Richtung Tröpolach segeln können.

Aber jetzt gilt es erst mal die Windische Höhe zu überwinden. Zunächst ist die Anfahrt noch ganz gut machbar, doch dann wird es immer wieder steil, bis sehr steil. Jens zieht immer mehr vorn weg. Andrej ist irgendwo knapp hinter mir. Zum Glück habe ich doch noch ein Gel gefunden. Das war aber dann wirklich das letzte, das muss jetzt bis ins Ziel reichen. Da es warm ist, könnte es auch mit dem Wasser nochmal knapp werden.

Ich klettere gerade so vor mich hin, leide etwas unter Länge und Höhenmetern der Etappe, da kommt völlig unerwartet die Caroline an mir vorbei mit Andrej am Hinterrad. Das gibt’s doch nicht. Die hat sich wieder an uns rangefahren, ich weiß nicht wie, das ist ja unfassbar. Meine Motivation implodiert einfach, es fühlt sich an, als würde innerlich einfach alles zusammenstürzen. Am liebsten würde ich mein Rad nehmen und es in den Straßengraben werfen. Ich bin fertig. Und es geht berghoch.

Die Beine ignorieren das psychologische Desaster aber erstmal. ich fahre jetzt so um 260 Watt berghoch. Fühle mich aber völlig leer. Das Ziel scheint unendlich weit weg zu sein, die Caroline hat mich gerade abgehängt und hat auch noch den Andrej dabei, d.h. ich habe keine Chance sie bergab oder auf der Geraden wieder zu holen. Jetzt wird es Quälerei. Das erste mal bei diesem Peakbreak muss ich mich quälen, so richtig.

Aber irgendwie ziehe ich mich selbst wieder daraus. Eigentlich will ich zusammensacken als das 16% Schild die nächste Steigung ankündigt, aber die Beine haben anderes vor. So leicht gebe ich nicht auf. Wenn die Beine gehen, was soll dann das Gezeter? Jetzt wird gekämpft. Und tatsächlich geschieht das Wunder, ich komme wieder an die Caroline ran. Die hatte ich ja schon komplett aus den Augen verloren. Ich kann auch sehen, dass sie den Andrej offensichtlich nicht halten konnte. Und jetzt fahre ich an ihr vorbei. Vielleicht geht es ihr auch nicht viel besser als mir.

Dann geht es wieder bergab. Ich habe zwar keine Mitstreiter und bin auch echt fertig, aber aus dieser Aktion habe ich nochmal etwas Motivation gezogen. Auch wenn ich momentan kaum noch über 200 Watt treten kann.

Andrej und Jens sind weit weg, und ich glaube da ist noch einer an mir vorbeigezogen, der in der Sechsergruppe drin war. Dann zieht eine Hälfte des Connex 4er Teams an mir vorbei. Man mit welchem Tempo kommen die denn angeschossen? Egal, irgendwie muss ich dranbleiben. Ich gebe alles was ich noch habe, fahre dran und gebe auch in den kleinen Abfahrten nicht nach. Ich nehme meine übliche Vorsicht etwas raus, denn da muss ich jetzt dranbleiben. Das Ziel ist immer noch elend weit weg.

Und es klappt auch. So arbeiten wir dann zu dritt zusammen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die Caroline uns nochmal schnappt, alleine geht das gar nicht, da müsste sie schon nochmal eine richtig gute Gruppe erwischen, aber die ganz schnellen sind ja jetzt alle vor uns.

Ich weiß nicht ob es durch die Gruppe kommt, oder ob das Gel jetzt wirkt, aber obwohl ich mich im Kopf immer noch leer fühle kann ich im Wind 300 bis 320 Watt leisten. Dumm nur, dass man gar nicht so auf Zug kommt, da es immer wieder berghoch geht. Es sind noch ca. 20 Kilometer zu fahren, längst könnten wir lässig auf der Bundesstraße dahinpeitschen, aber stattdessen fahren wir eklige Steigungen auf schmalen Sträßchen mit teils ruppigem Belag und kleinen Abfahrten in denen man aufpassen muss.

Unsere Zähigkeit wird hier schon auf eine harte Probe gestellt. Vielleicht kommt es auch nur mir so vor, weil ich einfach platt bin, fertig, am Ende. Aber das leichte Aufstöhnen oder Fluchen wenn der nächste Anstieg kommt habe ich heute den ganzen Tag seit der Nockalmstraße gehört, soo viel besser scheint es den anderen auch nicht zu gehen…

Es sind keine Zehn Kilometer mehr zu fahren, und doch scheint mir das noch weit zu sein. Jetzt wird es dann allerdings endlich flacher und wir fahren auf der Bundesstraße. Dreiergruppe, rollt, jeder gibt was er hat, jeder sehnt das Ziel herbei.

Dann die 3 km Markierung und schließlich sogar die 2000 Meter Markierung. Also das werden wir hinkriegen. Wir fahren jetzt flach auf Tröpolach den Zielort zu, können den Ort schon sehen. Ich kann es kaum glauben, diese verdammte Etappe geht tatsächlich zu Ende.

Die Zieleinfahrt ist genauso angelegt wie auf der ersten Etappe, im Ort an meinem Hotel und der Kirche vorbei, noch zwei drei Ecken und dann fahren wir zu Dritt gemeinsam durch’s Ziel. Geschafft! Vorbei, Etappe beendet, Peakbreak gefinished!

Das war nochmal richtig hart.

Ich steige erst gar nicht ab vom Rad, sondern fahre die Beine ein bisschen aus. Dann aber bedanke ich mich bei meinen Mitstreitern. Im Zielbereich gratuliert man sich gegenseitig zum erfolgreichen Finishen des Peakbreak 2013. Wie schon die ganze Woche herrscht immer Respekt vor der Leistung der anderen, egal ob die vor oder nach einem ins Ziel kommen.

Mein Respekt vor der Caroline ist heute nochmal mächtig gestiegen. Auch wenn es mir zum Schluss dann doch noch einmal gelungen ist vor ihr im Ziel zu sein, ich habe noch nie eine Frau so gut radfahren gesehen. Obwohl ich letztes Jahr bestimmt schlechter gefahren bin, bin ich auf keiner Etappe nach der Gesamtsiegerin ins Ziel gekommen (und die hatte einen „Beschützer“), dieses Jahr ist die Caroline in einer eigenen Liga gefahren, da war es vielleicht etwas hoch gegriffen am letzten Tag sie nochmal als Motivationsziel zu nehmen. Andererseits hat es geklappt und ich hatte etwas womit ich mich beschäftigen konnte, denn gefühlt war das die mit Abstand längste Etappe. Aber alles egal jetzt. Noch einmal genieße ich das Zielbuffet.

Der Karl hat das Ding gewonnen, dafür hat der Krystof nochmal die Etappe bekommen. Die beiden und auch der Daniel und die anderen dahinter sind wirklich enorm stark.

Enorm stark ist aber jetzt bei mir erst mal das Bedürfnis nach Melonen, Orangen, Kuchen und ausruhen. Eigentlich erhole ich mich recht schnell. Aber ich bin auch froh, dass ich morgen nicht mehr fahren muss. So hänge ich noch etwas im Zielbereich herum und genieße das enorm gute Gefühl, dass es geschafft ist.

 

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