RAAM 2018 – Das Rennen zeigt seine Zähne

Christoph Strasser ist noch in den Appalachen. Der Kampf um die 8 Tage Marke ist hart, sehr hart. Maximale Erschöpfung und Müdigkeit am Ende des Rennens, dazu sehr steile Anstiege und Nacht. Aber die Crew macht schon mal noch einen aufgeweckten Eindruck. Mehrmals waren sie jetzt live, und man konnte sehen, dass Christoph zwar im „RAAM-Endstadium-slow-flow-Tritt“ mit niedriger Trittfrequenz pedaliert, aber auch superkonstant und immer noch mit Druck auf dem Pedal.

Ralph Diseviscourt kann die 9 Tage Marke wohl nicht reißen, fährt aber nach wie vor ein super Rennen. Als ehemaliger Tortour de Suisse Gewinner werden ihn die Appalachen nicht schrecken, es sieht nach einer niedrigen 9 Tage Zeit aus. (Danke Olli für die Berechnungen)

Nicole Reist liegt nach wie vor auf Rekordkurs und auch ein vom Blitz vor ihr auf die Fahrbahn gerissener Baum kann sie nicht aufhalten. Sie hat dadurch eine Stunde verloren, ist aber wohl eher froh, dass sie nicht vom Baum getroffen wurde, während sie sich durch stürmisches Wetter kämpft.

Die drei werden die einzigen sein, die unter der 10 Tage Marke bleiben können. Nächster Verfolger ist nach wie vor Michael Conti, der ein gutes Ergebnis für das Gastgeberland einfahren kann.

Der einzige deutsche Solofahrer Christoph Hanle muss sich in der 50+ Klasse nun gegen Haas und Brunner wehren, kann aber nach wie vor die Führung behaupten und liegt insgesamt sehr sehr gut auf Finisherkurs!

Halbwegs gute Nachrichten gibt es vom verunglückten Thomas Mauerhofer. Wie die österreichische „kleine Zeitung“ berichtet, hat er die Halswirbel OP gut überstanden. Laut Aussage der Crew kann er „alles bewegen“. Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute und baldige Genesung.

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