Race Across America 2018

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Am Wochenende habe ich mein neues Mountainbike ausprobiert, und festgestellt, dass ich noch zu jung für sowas bin, es steckt doch noch einiges an Rennradenergie in mir drin. Und damit meine ich keinen Radmarathon, sondern was richtiges wie Race Around Austria oder ähnliches.

Da passt es perfekt, dass heute das Race Across America startet. In wenigen Minuten geht es los. Ich glaube bei allen RAAM-Veteranen und auch bei allen ehemaligen Crewmitgliedern löst das immer ein gewisses Kribbeln aus.

Mir geht es genauso, und ich werde die nächsten Tage einige Zeit auf dem Kickr verbringen und dabei etwas Dotwatching betreiben.

Bei den Männern ist die Favoritenrolle natürlich an Christoph Strasser vergeben. Realistischerweise ist kein neuer Rekord zu erwarten, dass gibt die Strecke seit der Änderung 2016 nicht mehr her. Aber sein Ziel unter 8 Tagen ist bei guten Bedingungen drin.

Es sind einige mir unbekannte Fahrer dabei, mein Tipp für das Podium ist aber eindeutig, Alberto Blanco und Ralph Diseviscourt. Beide hatten kein gutes erstes RAAM und haben doch gefinished und ihr Potential mehr als angedeutet.

Bei den 50+ Fahrern bin ich gespannt, ob jemand die 10-Tage-Marke unterbieten kann. Hier fährt auch der einzige deutsche Teilnehmer Christoph Hanle.

Bei den Frauen ist das Feld wieder sehr klein, aber edel. Nicole Reist ist natürlich Favorit auf den Gesamtsieg. Aber jedes RAAM ist auch ein harter Kampf, gegen die Strecke, die Bedingungen und sich selbst. Der Kampf der beiden 50+ Frauen wird besonders spannend, beide, Seana Hogan wie auch Kathy Roche-Wallace lieben dieses Rennen und sind echte Kämpfer.

Wie gesagt die Ungeduld steigt nicht nur bei den Fahrern die jetzt starten, sondern auch bei den Fans zu Hause ich werde mein Handy sicher dreimal am Tag aufladen müssen…

Ein paar Infos wo ihr das Rennen verfolgen könnt poste ich in einem weiteren Beitrag und immer mal wieder zwischendurch.

Jetzt wünsche ich erst mal allen Fahrern viel Erfolg, dass sie gesund in Annapolis ankommen und dabei auf der Strecke hundert Prozent geben können. Und dass sie so tolle Leute in der Crew haben, wie ich sie bei meinen Ultracyclingevents hatte.

Ebenso wünsche ich allen Crewmitgliedern, dass sie neben dem Stress auch viel Spaß haben und sie ihren Fahrer heil an den Atlantik bringen.

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