Studie zum RAAM 2014

Für alle, die gerne einen tieferen Einblick in die physiologischen Grunddaten und die Vorbereitung auf das RAAM haben wollen, Björn, mein Trainer beim STAPS Institut in Köln, wird in seinem Blog einige Werte aufbereiten und veröffentlichen.

Im Gegensatz zu anderen (Rad)Sportarten ist man im Ultracyclingbereich eher offen. So konnte ich selbst mit Christoph Strasser recht offen über Wattzahlen usw. sprechen. Auch veröffentlicht er recht regelmäßig Trainingsdaten und Leistungskurven.

Die Ergebnisse der Leistungsdiagnostik komplett offen zu legen, ist aber auch hier nicht unbedingt üblich. Ich finde es aber viel zu spannend um das aus welchem Grund auch immer zu verheimlichen. Beim RAAM ist der Gegner die Strecke, gewonnen wird im Kopf. Aber natürlich kann der Kopf nur dann gewinnen, sprich die Strecke in der geforderten Zeit absolvieren, wenn der Körper vorbereitet ist.

Da ich das Race Across America das erste mal bestreite kann ich nicht sagen ob ich optimal vorbereitet bin. Ich habe immer das Gefühl, ich hätte mehr tun können, ich hätte besser organisiert sein können um zwischen den Trainings besser zu regenerieren, die anderen haben besser trainiert, wirken fitter usw.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz (bzw. der Strecke). Ich glaube nicht, dass ein Profi des UCI Radzirkus mit seinen 450 Watt an der IAS den Christoph Strasser mit vielleicht 370/380 Watt an der IAS abziehen würde. Natürlich haben die extrem gute Grundlagen, aber wenn nach 5 Tagen nur noch 130 Watt auf der Anzeige stehen, dann müssen noch andere Komponenten hinzukommen, und genau die machen wahrscheinlich die außergewöhnlichen Leistungen von Strasser, Schoch, Wyss, Robic, Baloh usw. aus.

Ob ich das RAAM also wirklich „drin“ habe, wird sich erst auf der Strecke zeigen. Bis dahin viel Spaß mit der Labortheorie ;)

Go left, go ride:     bjoerngeesman.wordpress.com

Ach ja, Björn wird eine begleitende wissenschaftlich Studie zum RAAM machen, d.h. über Fragebögen, Blut- und Urinparameter wird er die Teilnahme von Anders und Axel (Team Heinemann XP Zweierteam) und mir analysieren. Sehr spannend.

 

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