Tag 11 St Ives – Boscastle

Wetter: sonnig 13 bis 17°
Tageskilometer: 105
Gesamt zurückgelegte Kilometer: 983
Tages-Fahrzeit :5:49 h
Gesamte Fahrzeit: 59:52 h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,0km/h
Tageshöhenmeter: 1517
Gesamt Höhenmeter: 12939
Maximale Steigung 15%
Maximalpuls: 156
Durschnittliche Pulsfrequenz: 122

Frühstück um 9, die zwei Bier von gestern haben mich so müde gemacht, dass ich erst heute morgen vorm Frühstück das Reisetagebuch ergänzen konnte. Das Wetter ist sehr schön, die Sonne scheint und ich kann mich nur schwer von der schönen Aussicht aus meinem Zimmer losreißen.


Über Hayle geht es an der Küste entlang. Vorbei an Portreath und Porthowan, zwei tollen Küstenörtchen, mit romantischen Sandständen. Sehr beliebt auch bei Surfern.




Die Surferhochburg scheint allerdings Perranporth zu sein. Dort gönne ich mir eine der leckeren Pasties und den obligatorischen Tee, bevor es etwas mehr ins Landesinnere auf die A39 Richtung Wadebridge geht, das offensichtlich eine „bessere“ Wohngegend ist.


Die Strecke heißt hier Atlantic Highway, was mir etwas vollmundig erscheint, denn einen Highway stellt man sich doch etwas anders vor.



Ich fahre diese Strecke, weil das auf und ab an der Küste hier wieder sehr heftige Formen annimmt. Die Strecke hat zwar naturgemäß etwas mehr Verkehr, allerdings ist sie teilweise auch sehr schön.


Ich fahre weiter Richtung Bude und lasse Tintagel links liegen, den ganzen König Artus Klimbim brauche ich wirklich nicht. Bei Camelford biege ich dann aber doch wieder Richtung Küste ab, zum einen weil in küstennähe die Häufigkeit der Übernachtungsmöglichkeiten zunimmt, und da ja Easterholidays sind und alles ziemlich ausgebucht zu sein scheint kann ich hier etwas relaxter auf Unterkunftssuche gehen. Zum anderen, weil ich auf ein Schild mit dem Hinweis auf das „British Cycle Museum“ gestoßen bin. Und das will ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Tatsächlich finde ich das Museum und es hat auch noch geöffnet, bzw. man klingelt und es wird geöffnet. Das Museum befindet sich in einem alten, stillgelegten kleinen Bahnhof. Betrieben wird es von einem älteren Ehepaar, dass sich durch die Leidenschaft zum Fahrräder sammeln kennengelernt hat.

Die Sammlung ist umfangreich und enthält einige wirklich interessante Objekte. Fahrräder mit Holzrahmen, mit Kardanantrieb, das BioCam mit 55 Gängen, alte Rennräder und viele englische Oldtimer.






Nach dem ich dutzende Bilder im Museum geschossen habe, fahre ich nach Boscastle und frage vorsichtshalber gleich im ersten Hotel. Das Zimmer ist ausgesprochen schön und kostet nur 35 GBP, ein Platz am Fenster wird mir für’s Frühstück versprochen. Also duschen und in den Pub zum Essen. Bin todmüde und gehe heute früh ins Bett.

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