Tag 46 Lochgilphead – Oban

Wetter: bewölkt, teils Regen, manchmal etwas Sonne 12 bis 16°
Tageskilometer: 72
Gesamt zurückgelegte Kilometer: 3950
Tages-Fahrzeit :3:28 h
Gesamte Fahrzeit: 207:37 h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,9 km/h
Tageshöhenmeter: 785
Gesamt Höhenmeter: 43412
Maximale Steigung 12%
Maximalpuls: 157
Durschnittliche Pulsfrequenz: 130

Heute morgen ist es überraschend warm, 6° wärmer als gestern abend. Es geht zunächst ein Stück weiter auf der 83 und dann auf die 816 Richtung Norden. Das Ziel ist Oban, so dass es heute keine vollwertige Etappe wird.

Aber von dort gehen die Fähren auf inneren Hebriden ab. Und ein wichtiges Ziel ist natürlich Iona. Eine kleine Insel westlich von Mull, die eine große historische Bedeutung für Schottland hat. In Oban gibt es zwei Übernachtungen, und morgen dann die „Drei Insel Tour“ mit Mull, Staffa und Iona.

Bis Oban sind es nur gut 70 Kilometer, allerdings gibt es ein bisschen was zu klettern, schließlich bin ich in den Grampian Mountains. Aber im alles im Bereich „fair“ bis „hart aber fair“, also keine Brutalorampen a la Südengland.






Außer den Fotostopps gibt es keine Unterbrechungen, und so bin ich recht zeitig in Oban. Das Fährticket ist schnell besorgt, jetzt noch die Übernachtungen. Im ersten Hotel rufen sie 30 Pfund auf für die Nacht wollen mir aber das Zimmer nicht zeigen, erst ab 3. Hm, macht mich misstrauisch. Im zweiten Hotel ist die Ansage 90 Pfund pro Nacht für den Singleroom. Ganz normales 3-Sterne Haus. Nee danke. (handeln macht keinen Sinn, die Stadt ist offensichtlich gut gebucht, an den B&Bs hängen überall no vacancies Schilder). Dritter Versuch. Diesmal klappt’s, 45 Pfund, Zimmer nicht toll aber geht. Einziger Haken: Gut 120 Treppenstufen bis zum Zimmer und kein Lift. Aber da meine Knie bis jetzt so erstaunlich gut mitgemacht haben nehme ich das Zimmer trotzdem.

Zum Mittagessen gibt es natürlich Haggis, und dann schlendere ich noch ein bisschen durch das Städtchen.




Neben dem Hafen gibt es als weitere Attraktion noch den McCaig Tower. Ein Bauwerk, dessen endgültiger Zweck nicht genau bekannt ist. McCaig hat mit dem Bau vor allem begonnen um die zeitweilige Arbeitslosigkeit der lokalen Handwerker zu überbrücken. Als er starb wurde der Bau unvollendet beendet. Das Bauwerk sieht von weitem aus wie ein römisches Amphitheater, ist aber kreisrund und die Fenster haben Spitzbögen.


Es ist heute vor allem ein toller Aussichtspunkt mit Blick auf Oban und die davor gelagerten Inseln der inneren Hebriden.



Blick vom Hafen auf die Stadt

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