Trainingslager Sardinien 1

Nach einigen heftigen, arbeitsreichen Wochen ist es endlich soweit, heute geht es auf nach Sardinien zu meinem ersten Trainingslager.
Ursprünglich war die Idee gut vorbereitet mit solider Grundlage hier GA2 und Berge zu trainieren und das Ganze mit einem Besuch am Großglockner zu krönen. Die Konzentration ganz auf das Radfahren gerichtet. Nachdem in den letzten Wochen aber die Arbeit lange Trainingseinheiten draußen trotz des eigentlich guten Wetters verhindert hat, ist der vorrangige Zweck erstmal runterzukommen, etwas Abstand zu gewinnen und mich wieder auf’s Rad fahren zu konzentrieren und auf mein nächstes großes Ziel „Trondheim – Oslo“ zu fokussieren.

Der erste Tag geht für die Anfahrt nach Sardinien drauf, so dass die Beine eine gute Gelegenheit zum Regenerieren haben. Das Rad habe ich gerade noch rechtzeitig zur Abfahrt wieder zusammengebaut, und die ganzen WehWehchen sind hoffentlich einigermaßen ausgestanden.

Dass ich nicht alleine fahre ist für meine Trainingsphilosophie eher ungewöhnlich, denn nur so kann man theoretisch das maximale aus seiner Zeit auf dem Rad herausholen, aber es geht nicht nur um Training, sondern auch um Spaß und geistige Erholung, das geht natürlich eher zu zweit oder in der Gruppe.

Meine zwei Mitfahrer Marco und Oli scheinen auch entspannt drauf zu sein, und so warten wir nach langer Autofahrt bis Livorno am Fährhafen um endlich nach Sardinien zu gelangen. Dabei werden wir Zeuge eines Sondertransports, bei dem Flüchtlinge von Lampedusa in Livorno aufgenommen werden.

Auf der Fähre gibt es noch ein Abendessen, und dann endlich schlafen. Morgen werden wir in Sardinien aufwachen.

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