Weiter Gedanken zur RAAM Teilnahme

Nachdem ich die Idee zwischenzeitlich komplett verworfen hatte, habe ich  in Gedanken aber doch recht detaillierte Überlegungen angestellt, wann und wie ich das RAAM bestreiten könnte.

Ich muss wohl einfach einsehen, dass tief in mir drin die Motivation und das Ziel RAAM drinsteckt. Ich würde nicht zugrunde gehen, wenn ich das Rennen nicht bestreiten würde, aber die Vorraussetzung, die innere Motivation ist da.

Auch wenn ich die Bücher und Filme in den letzen Wochen links liegen gelassen habe, die Interviews und Kolummnen vom Sieger 2011 Christioph Strasser habe ich sehr wohl gelesen. Wie fasst alle Ultralangstreckler, die als Amateure ihren Sport irgendwie finanzieren müssen und fast wie Profis trainieren, macht der auch auf „Motivationstrainer“ oder „Coach“.

Das kommt für mich nicht in Frage, genauso wenig wie irgendwelche Firmenlogos auf dem Trikot von Produkten, die jeder mündige, halbwegs informierte Konsument ablehnen muss. Im Prinzip hasse ich Werbung, weil sie massiv auf Verdummung setzt. Mit dieser Einstellung kann man die Suche nach Sponsoren natürlich vergessen.

Für mich bedeutet das:

  • Die Finanzierung muss ich komplett selbst stemmen. Ein Budget von 50.000 EUR  erscheint mir realistisch.
  • Aufgrund meines Alters und Trainingsalters muss der erste Versuch 2014 stattfinden. 2015 hätte ich dann theoretisch noch einen zweiten Schuss.
  • Ziel kann es nur sein zu finishen. Irgendwie.
  • 2013 muss ich mich qualifizieren

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