RAAM 2018 – 3000er und gute Bedingungen

Nach wie vor führt Strasser das Rennen sehr souverän an. Er hat die Rocky Mountains und die TS 20 hinter sich gelassen. Nun geht es in die High Plains mit Ziel Kansas.

Die Verfolger befinden sich gerade mitten in den Rockies und müssen die höchsten Pässe des RAAM noch bezwingen. Mauerhofer als Vierter fährt in den Wolf Creek Pass, der mit 3300 Metern Höhe das „Dach des RAAM“ darstellt. Der erste von drei Dreitausendern.

Davor liegen Nicole Reist, die sich wohl gerade in der Abfahrt befindet und Dizzy, der schon auf dem Weg zum La Veta Pass ist (ebenfalls über 3000 Meter, aber nicht sehr steil)

Alle drei müssen auch noch den schönsten der drei hohen Pässe überwinden, den Cuchara Pass, der fast etwas alpines hat. Im Gegensatz zum Wolf Creek Pass begnen einem dort keine Trucks und es gibt „richtige“ Serpentinen…

Mit einigem Respektabstand (die Time Station in Durango ist noch nicht passiert) folgen Michael Conti und Andy Christensen.

Danach kommt übrigens schon der einzige deutsche Solofahrer dieses Jahr, Christoph Hanle. Er liegt jetzt nicht nur auf einem 7. Gesamtrang, sondern führt auch die 50+ Klasse an.

Es ist natürlich schwer abzuschätzen, aber sieht so aus, also ob das Rennen bis dahin ca. 1 Meile schneller ist im Schnitt als 2017. Der Wind scheint zumindest nicht so gegen die Fahrer zu sein wie letztes Jahr zu Anfang und die besseren Temperaturen nach TS 6 (Congress) in den Anstieg hinein haben sicher auch geholfen.

D.h. Wenn Christoph Strasser gut durchkommt, dann kann er sein Ziel von unter 8 Tagen sicher erreichen. Er scheint auch sowieso richtig gut drauf zu sein, liegt nicht viel schlechter als bei seiner Rekordfahrt 2014, und damals war die Strecke noch ohne den mit Höhenmetern gespickten Umweg über Campo Verde (TS 8).

Erfreulicherweise, gab es erst vier DNFs, das ist wirklich ungewöhnlich wenig und deutet auch auf gute Bedingungen hin.

Ich wünsche allen Fahrern, dass sie diese nutzen können, und sie und ihre Crews weiterhin Spaß haben!

 

 

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