RAAM 2018 – Dramatisches DNF, Mauerhofer nach Unfall ausgeschieden

Das Race Across America birgt zweifelsfrei auch Risiken. Eines davon ist der Straßenverkehr. Leider hat es Thomas Mauerhofer erwischt. Er wurde von einem Auto erfasst. Er befindet sich zur Zeit im Krankenhaus, ich habe aber noch keine Information wie schlimm es wirklich ist. Sein Fahrrad ist zerstört, aber so wie es aussieht könnte er auch glimpflich davon gekommen sein. Das Team wird sicher bald mehr Infos geben können. Jetzt steht erst mal die gute Versorgung von Thomas im Vordergrund. Ich wünsche ihm von hier alles Gute und eine schnelle Genesung!

Mauerhofer lag als Rookie auf dem dritten Platz im Gesamtklassement als er von dem Fahrzeug erwischt wurde. Er fuhr bis dahin ein tolles Rennen mit klarem Podiumskurs und einem Schnitt von über 14 Meilen.

D.h. nun aber auch, dass Nicole Reist auf Podiumskurs fährt, mit deutlichem Vorsprung vor den nächsten Verfolgern. Als schärfster Konkurrent hat sich da jetzt Michael Conti herauskristallisiert. Allerdings reden wir hier von deutlich über hundert Meilen, und Nicole wird in den Appalachen stark sein.

Vorne führt Strasser nach wie vor sehr sehr souverän. Mit einem Respektabstand von ca. 350 Meilen folgt Diseviscourt.

Auch Christoph Hanle fährt ein super Rennen bisher. Er liegt nicht nur auf dem 6. Gesamtrang, sondern führt auch die 50+ Klasse an und fährt auch an TS 30 noch immer einen Schnitt von über 12 Meilen.

Während die letzten Solofahrer gerade den Halfwaypoint passieren, stürmt schon das erste 8er-Team heran. Die Teams sind ja erst am Samstag gestartet, können aber ein dramatisch schnelleres Tempo fahren. Wenn jetzt die „Meute“ der Teams über die Solofahrer herfällt, müssen diese mentale Stärke beweisen. Denn ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man als erschöpfter, mit Müdigkeit kämpfender Einzelfahrer die ausgeruhten Teamfahrer vorbeirauschen sieht. Oft bekommt man aber von den Teamfahrern auch ein paar aufmunternde Worte, oder Respektsbekundungen.

Vermeiden kann man diese Begegnung aber indem man schnell genug fährt, ich glaube nicht, das Christoph diese Erfahrung schon mal gemacht hat ;)

 

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