STAPS on Tour (Achtung Werbung)

Immer wieder mal bekomme ich Anfragen zum Thema Training. Auch mit der Frage, wie man denn den Trainingsaufwand für den Extremradsport neben einer Berufstätigkeit bewältigen kann, werde ich immer mal wieder konfrontiert.

Die Frage impliziert die Annahme, dass extrem lange Rennen auch extrem hohen Trainingsaufwand bedeuten. Dabei ist das nicht grundsätzlich so. Man muss aber besonders effektiv trainieren!

D.h. man muss den Trainingszustand möglichst genau bestimmen und dann die ausgemachten Schwächen gezielt und effektiv trainieren und die Stärken dabei nicht vernachlässigen.

Zunächst habe ich nur nach Gefühl trainiert, mich dann aber recht schnell mit den theoretischen Grundlagen des Energiestoffwechsels und des Ausdauertrainings beschäftigt. Aus diesen theoretischen Grundlagen ein effektives Training abzuleiten fiel mir allerdings doch recht schwer. Deshalb habe ich mich dann 2012 nach einem Trainer umgeschaut, schließlich hatte ich mir ambitionierte Ziele gesetzt.

Durch einige wissenschaftlich sehr fundierte Artikel von Sebastian Weber bin ich auf das STAPS Institut in Köln aufmerksam geworden. Interessant erschien mir hier auch die vom üblichen Stufentest abweichende Testmethodik. Bei den klassischen Stufentests hatte ich bis dahin mit einer deutlichen Diskrepanz von Theorie und Praxis zu kämpfen.

Seit Ende 2012 bin ich nun zahlender Kunde von STAPS und habe mit den Trainingsplänen meines Trainers Björn Geesmann mit 10 bis 15 Wochenstunden Radtraining zweimal das Race Across America gefinished, das Race Around Ireland gewonnen, und beim RAAM 2017 als 50 jähriger das Podium erreicht. Daher möchte ich jetzt mal ein bisschen Werbung für STAPS machen.

Natürlich braucht man für den Sport den man betreibt Talent um erfolgreich zu sein. Beim Extremradsport ist ein hoher Anteil an „langsamen“ roten Muskelfasern sicher Voraussetzung, eine hohe Toleranz gegenüber Schlafentzug, eine positive Einstellung zu Nachtfahrten und ein gewisses Maß an Organisationsfähigkeit sind ebenfalls nötig. Aber dass alles nützt wenig wenn man die Leistung nicht auf‘s Pedal bringt. Dabei hat mir STAPS bzw. Björn mit seinen Plänen enorm geholfen.

Vor allem konnten wir anhand der Tests recht genau bestimmen wo ich gerade stehe und wie wir trainieren müssen um dorthin zu kommen wo ich hin will (nach Annapolis natürlich :) )

Nicht zuletzt haben mir die Auswertungen zu meiner immer besonders guten Laktatbildungsrate überhaupt erst das Selbstvertrauen gegeben das Race Across America zu bestreiten. Ein Wert der beim „normalen“ Stufentest völlig unberücksichtigt blieb.

Für die Tests bin ich immer nach Köln gefahren, mittlerweile gibt es STAPS aber auch in Hamburg und in München. Außerdem bietet Björn mit seiner Mannschaft auch ein besonderes Angebot, nämlich „STAPS on Tour“.

Dabei wird das SRM-Ergometer eingepackt und in diversen Städten in der ganzen Republik und in ausgewählten Orten in Österreich wird vor Ort ein Test angeboten. Das Ganze noch zu einem Angebotspreis mit vier Wochen Trainingsbetreuung, so dass man das ganze Paket testen kann.

Wie oben gesagt, ich werde nicht von STAPS gesponsert, sondern bin zahlender Kunde, auch wenn mich Björn als Trainer bei meinen Ultracyclingabenteuern immer sehr unterstützt hat. (Besonders in Erinnerung bleibt mir ein Telefonat nachts um 3 Uhr während einer extrem schwierigen Phase des Race Around Ireland…)

Ich glaube aber, dass es die Testmethodik ,und die darauf aufbauenden Pläne, ermöglicht sehr effektiv zu trainieren, deshalb poste ich hier mal den Flyer zu STAPS on Tour.

Falls ihr irgendwelche Fragen zum Training habt, könnt ihr mir übrigens gerne eine Mail schreiben an guido@steiberghoch.com. Infos zur STAPS Tour findet ihr unter www.staps-online.com/tour

Am 14.03. macht die Tour übrigens Station bei Stefan Schlegel in seinem Fitnessclub in Viernheim. Stefan ist ebenfalls zweifacher RAAM-Finisher. Vielleicht eine gute Gelegenheit für Extremradsportinteressierte zusätzlich Infos zum Ultracycling aus erster Hand zu bekommen.

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